Berlin: Pragmatic Identity Matching-Forschung

Dr. Markus Erbach
Dr. Markus Erbach forscht zum Thema Pragmatic Identity Matching
Visualisierung des Pragmatic Identity Matching-Ansatzes
Pragmatic Identity Matching-Modell

 

Seit 2014 ist die Identity Matching-Forschung von Dr. Markus Erbach an der HMKW Berlin angebunden. Nach einem Jahr ist inzwischen bereits die zweite internationale Publikation in Vorbereitung. Der Begriff „Pragmatic Identity Matching“ verbindet zwei wissenschaftliche Theorien: den Pragmatismus nach Charles Peirce (Begründer der Semiotik, 1839-1914) und das Verständnis der Entwicklung individueller Identität nach der Sozialpsychologie. Zentraler Gedanke: Innere Entwicklung und äußere Einflüsse von Individuen und Organisationen stehen im permanenten Wechselspiel. Der Pragmatic Identity Matching-Ansatz verbindet dies in einem Anwendungsmodell für integratives Denken und kooperatives Handeln.

 

Unternehmen, Organisationen und Kommunen können damit realitätsnah und nachhaltig die Entwicklung ihrer eigenen Organisation, Leistungen und Kommunikationsangebote in strukturierter Weise planen und sie transparent mit ihren verschiedensten Zielgruppen abstimmen („Matching“). Dies ist möglich, weil ein universelles Schema der Identität („Identitymatrix“) auf jeden Teilnehmer, Gegenstand oder Inhalt einer Kommunikation individuell angepasst werden kann und dadurch bisher nicht verbundene Themen oder Bereiche als „Identitäten“ vergleichbar werden. Im gesellschaftspolitischen Bereich wären die Organisationen, spezielle Adressatengruppen, kulturelle Gemeinschaften, Projekte usw.; im Wirtschaftskontext wären dies Unternehmen, verschiedenste Zielgruppen, Märkte, Produkte usw.   

 

Nach der ganzheitlichen Analyse einer Unternehmung oder Organisation im Innen- und Außenverhältnis, geschieht die punktgenauen Problemidentifikation und die Entwicklung von Lösungen als Selbstoptimierungsprozess immer „von innen heraus“ unter Verwendung der eigenen Ressourcen einer Organisation. Im Juni 2015 wurde die Pragmatic Identity Matching Academy (PrIM Academy) gegründet. Sie bildet Moderatorinnen und Moderatoren aus, die mit der Identitymatrix solche Entwicklungs-, Veränderungs- und Abstimmungsprozesse wertneutral strukturieren und begleiten.

 

Der auf Dialog und Integration zielende informationsstrukturelle Ansatz des Pragmatic Identity Matchings hat im Unterschied zu einseitig gedachten Vorgehensweisen den Vorzug, unterschiedlichste Anforderungen ganzheitlich zu erfassen, wertneutral gegenüber zu stellen und somit überhaupt erst den jeweiligen Realitäten entsprechend vergleichbar und verhandelbar zu machen.

 

Im September 2015 erschien im Springer Journal of the Knowledge Economy (USA) ein ausführlicher Beitrag von Dr. Markus Erbach zur Anwendung des Pragmatic Identity Matchings auf das Zukunftsthema der zielgerichteten offenen Innovation (Targeted Open Innovation). Die Matrix für Identity Matching wird als Instrument beschrieben, mit dem die verschiedenen Wissensbeiträge, Funktionen und Aufgaben der Vertreter aus der Forschung, Industrie, Regierung, Öffentlichkeit und Umweltorganisationen zielorientiert koordiniert werden können, um im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft Innovationen gemeinsam zu entwickeln und abzustimmen.

 

 

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Prof. Dr. Petzold bei Society of the Query


Seit 2009 veranstaltet das Amsterdamer Institute of Network Cultures die Konferenz Society of the Query.  Unter dem Motto „Stop searching, start questioning“ stand dieses Jahr das Verständnis der Auswirkungen von Suchmaschinen im Zentrum der Vorträge und Debatten. Neue Perspektiven wurden eröffnet, indem Spezialisten aus verschiedensten Disziplinen wie Informatik, Soziologie, Medien und Kommunikation aufeinandertrafenund sich austauschten. Das Ziel war, das Bewusstsein der Öffentlichkeit und das Wissen über gesellschaftliche und kulturelle Auswirkungen der Web-Suche zu erhöhen.

Prof. Dr. Thomas Petzold unterrichtet an der HMKW Berlin im Studiengang „Medien- und Eventmanagement“. Seine Arbeits- und Forschungs-schwerpunkte liegen v. a. in den Bereichen Medienmanagement  Innovation und soziale Technologien. Am 07. November 2013 hielt er auf der Society of the Query einen Vortrag mit dem Titel: „The Search Industry’s Five Percent Gamble“. Hier  ein Ausschnitt seines Talks:

„To support five per cent of the world’s languages suffices to reach the majority of the world’s population. This is the five per cent gamble made by the digital technology industry on global information and knowledge markets. Take Google Search as an example: although it is offered in a wide range of languages, more than ninety-five per cent of the world’s languages remain unsupported. A considerable gap remains, which is at best only partially addressed by the industry. Because of the investment costs needed in language support, the five per cent gamble is the direct outcome of the Return on Investment calculated by the industry in the overall context of internationalization and localization. The internationalization process makes sure that a piece of software is built language-neutral (and thus not biased towards any specific language), and the localization process then allows for different kinds of language and region support to be implemented. Recognizing the achievements in this domain, the five per cent gamble marks an important step towards making information and knowledge searchable and available for people.”

Zum gesamten Inhalt des Vortrags (Video)
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Vortrag zu Spotify von Lorenz Grünewald


Vom 14. bis 16. November fand an der Ostfalia Hochschule in Wolfsburg und Salzgitter die Jahrestagung der Fachgruppe Medienökonomie der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaften (DGPuK) statt. Unter dem Thema „Digitale Dämmerung – Zur Entmaterialisierung der Medienwirtschaft“ versammelten sich Forscher aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, um über die Zukunft der Medienwirtschaft zu diskutieren.
Als Nachwuchswissenschaftler dabei war Lorenz Grünewald, neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter der HMKW Berlin, der zusammen mit Joachim Haupt von der UdK (Universität der Künste, Berlin) einen Vortrag mit dem Titel "Der Wandel des „Sharens“ von Musik im Kontext von Medienentwicklung und Entmaterialisierung als Beispiel für die Veränderung        strategischer Herausforderungen von Medienunternehmungen" präsentierte.
Lorenz Grünewald promoviert zum Thema des Wandels von Wert und Werten in der Netzwerkgesellschaft. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören dabei Wertschöpfung in der Kreativwirtschaft, die Rolle non-monetärer Werte in der politischen Ökonomie sowie User Experience und Design kollaborativer und nachhaltiger Geschäftsmodelle.

Hier ein Ausschnitt des Vortrags:

Im Zusammenhang der oft genannten ‘Krise der Musikindustrie’, die den Diskurs der vergangenen 15 Jahre dominiert hat, wurde vor allem der Begriff und die Handlung des ‘Sharing’ problematisiert. Das Teilen von Musik wurde dabei nahezu ausschließlich als illegale Handlung diskutiert.
Die Wahrnehmung jedoch und auch die konkreten Praktiken des medialen Teilens von Musik haben sich in den letzten Jahren auf entscheidende Art gewandelt. Mit dem Slogan “Sharing music has never been so easy” machte Spotify ab Ende 2011 auf sein Angebot aufmerksam und fand dabei Worte, die wohl noch vor wenigen Jahren im Kontext der Werbung für ein legales Musikangebot geradezu undenkbar gewesen wären. So kann das Teilen von Musik als soziale Handlung und als Mitteilen wieder in den Fokus der Forschung rücken.


Prof. Dr. Pöllmann auf KulturInvest Kongress


Herr Pöllmann ist seit dem Wintersemester 2013/14 Professor an der HMKW Berlin und unterrichtet in dem Bachelorstudiengang „Medien- und Eventmanagement“. Auf dem Kulturinvest Kongress in Berlin hielt er im Oktober 2013 einen Vortrag über Nutzendimensionen von Social Media Marketing.


In seinem Vortrag erläuterte Prof. Dr. Pöllmann, welche Einsatzfelder Social Media über die Kommunikationspolitik hinaus bieten. Anhand von Beispielen wurde gezeigt, wie interaktive Onlinemedien auch in der Leistungs-, Preis- und Vertriebspolitik verwendet werden können. Insgesamt sprach sich Prof. Dr. Pöllmann für einen ganzheitlichen und strategischen Marketingansatz bei einem Einsatz von Social Media aus.

In einem weiteren Teil stellte er aktuelle empirische Ergebnisse der Social Media-Forschung vor und verdeutlichte zukünftige Herausforderungen für die Marketingpraxis wie beispielsweise die starke Zunahme von Onlinezugängen durch mobile Endgeräte.

Der zweitätige Kongress wird jährlich von der Agentur Causales in Kooperation mit dem Tagesspiegel in Berlin veranstaltet und behandelt aktuelle Themen des Kulturmanagements.

Insgesamt nahmen an dem Kongress in diesem Jahr 460 Teilnehmer und Referenten teil und machten die Tagung damit zum größten Branchentreff für Kulturanbieter und Kulturinvestoren im deutschsprachigen Raum.


Prof. Dr. Renneberg für „Die 500“ nominiert


Als Initiative von newsroom.de ist „Die 500“ eine Auszeichnung für erfolgreiche Frauen aus den deutschsprachigen Medien, Verlagshäusern und PR-Agenturen.

Die 500 ausgewählten Frauen erscheinen in einem Bildband, der sowohl Nachschlagewerk als auch Schaukasten und Würdigung darstellt. Verena Renneberg ist Professorin an der HMKW Berlin und wurde für diese Auszeichnung nominiert. Diese Gelegenheit möchten wir gerne nutzen, um ein wenig mehr über sie zu erfahren:

HMKW: Zu allererst einmal herzlichen Glückwunsch Frau Renneberg, Sie wurden von newsroom.de für „Die 500“ nominiert! Was ist für Sie das Besondere an „Die 500“?

Frau Renneberg: Herzlichen Dank! Das Besondere der Initiative ist, dass sie – wie der Name ja schon sagt – 500 Medienmacherinnen eine Plattform bietet. So wird hoffentlich deutlich, wie vielfältig die Medienbranche an sich ist, sowie ihre Berufsfelder und – nicht zuletzt – natürlich auch die Frauen selbst, die in ihr arbeiten.
Ähnlich verhält es sich ja bei der Auszeichnung des kress-Verlages, der alljährlich die 3.000 führenden Köpfe im Medienbereich kürt – unter ihnen übrigens HMKW-Dozent Markus L. Blömeke.

HMKW: Könnten Sie kurz zusammenfassen, in welchen Bereichen Ihre beruflichen Schwerpunkte bisher lagen?

Frau Renneberg: Meine journalistische Karriere ist ganz klassisch verlaufen: Neben dem Studium habe ich Artikel für Lokalzeitungen und weitere Print-Medien geschrieben, dann bin ich über Praktika zum Fernsehen und später eben auch zum Crossmedia-Journalismus gekommen. Meine inhaltlichen Schwerpunkte waren und sind vor allem die politische und die Auslandsberichterstattung. Von Anfang an habe ich aber auch ein deutliches Gewicht auf die Lehre gelegt, denn die profunde Aus- und Fortbildung im Journalismus ist mir ein zentrales Anliegen.

HMKW: Was haben Sie beruflich noch für die Zukunft geplant?

Frau Renneberg: Viele spannende und aufsehenerregende Produkte – wie aktuell CENTURIO – mit den HMKW-Studierenden zu schaffen, zu publizieren, Forschung und Lehre voranzutreiben sowie den Journalismus resp. die journalistische Berichterstattung weiterhin kritisch zu hinterfragen.

HMKW: Was für Tipps können Sie Studentinnen bzw. Absolventinnen mit auf den Weg geben, die eine Karriere im Journalismus anstreben?

Frau Renneberg: Trotz Hochschulabschluss sollten angehende Journalistinnen sich ständig weiterentwickeln und weiterbilden; d.h. Branchennews verfolgen, an Symposien, Tagungen und anderen Fachveranstaltungen teilnehmen. Lebenslanges Lernen und Netzwerken sind vor allem in dieser kommunikativen Branche elementar. Auch sollten sie sich jederzeit ihrer Rolle als Informationsvermittler und Meinungsmacher und der daraus verbundenen gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sein.
Außerdem empfehle ich Auslandsaufenthalte: In der globalisierten Welt sind interkulturelle Erfahrungen elementar und ohnehin eine persönliche Bereicherung.

HMKW: Herzlichen Dank, Frau Renneberg!


„Der kurze TV-Beitrag“
Rezensiert von Prof. Dr. Sebastian Köhler


Herr Köhler unterrichtet an der HMKW Berlin im Studiengang „Journalismus und Unternehmenskommunikation“ in Lehrveranstaltungen wie „Grundlagen Publikation“, „Journalistische Praxis“ und „TV-Journalismus“. Als Experte rezensierte er Michael Schomers‘ „der kurze TV-Beitrag“ – präzise, umfassend und überzeugend.

Der gesamte Text ist auf r:k:m.de zu finden, die öffentliche Plattform der Journalistik an der TU Dortmund.

Ausschnitt:

Michael Schomers dürfte in mehrerer Hinsicht wissen, worüber er schreibt: Der 1949 Geborene arbeitet nach eigenen Angaben einerseits praktisch als freier Fernsehjournalist, Autor, Regisseur, sowie TV-Produzent und andererseits reflexiv als Dozent in der journalistischen Aus- und Weiterbildung. Originell erscheinen mir seine Versuche, Theorien und Umsetzungen zum kurzen TV-Beitrag im Rahmen des “dokumentarischen Fernsehens” (128) in Deutschland zu diskutieren. Der Autor erklärt, sein Buch sei “keine theoretische und abstrakte Abhandlung über das Thema, sondern eine möglichst anschauliche Beschreibung ganz konkreter Produktionen mit vielen Beispielen aus der Praxis” (9). Diese Einschätzung kommt meiner recht nahe, dennoch hätte dem Buch insgesamt noch mehr Reflexivität sicher nicht schlecht getan – zum Beispiel im Sinne des Diskutierens praktischer oder eben auch theoretischer jeweiliger Alternativen.

Schomers, der beide Seiten der dualen deutschen Fernsehlandschaft kennt, sieht “die Grundfrage” (246) darin, wieso gebührenfinanziertes Fernsehen überhaupt so stark auf “die Quote” (ebd.) schaue und dabei oft den Sendeauftrag “sehr vernachlässigt” (ebd.). Vor diesem Hintergrund verflache, ja verkomme der Journalismus immer mehr einerseits zur oberflächlichen hyper-aktuellen Berichterstattung, andererseits zur relativ reinen und zudem seichten Unterhaltung (vgl. 239f.).

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Trends for Generation Z&A roadtrip to Innovation


Die HMKW verstärkt die internationale Zusammenarbeit. In der kommenden Woche besuchen uns Studierende der "Hogeschool van Amsterdam" unter der Leitung von Vincent Albers und Mariska Schaap.

Anlässlich dieses Besuches laden wir Sie herzlich zu einem Gastvortrag zum Thema "Trends und Innovationen" ein. Nils Müller von TrendONE wird mit Ihnen eine Zeitreise in die Zukunft unternehmen und Sie mit innovativen Ideen überraschen.

Wann: Dienstag, den 19.03.2013, um 10:00 Uhr

Wo: Raum 2.04 | HMKW am Campus Berlin

Der Vortrag ist öffentlich und jede/r Interessierte ist sehr herzlich eingeladen.

Nils Müller is the founder and CEO of TrendONE GmbH. He began his professional career at the IBM Innovation Center after completing an MBA in Berlin, New York and Milan. He founded TrendONE in 2002. TrendONE is Europe's market leader in the analysis of micro-trends and key technologies in fast-moving business sectors.

Nils is an experieced speaker who fascinates audiences at many international events with his enthralling style of presentation. He is famous for his "Time Travel 2021" where he travels with the audience right into the future.

 

 


Berlin: Vortrag | Netze - Verkehren - Öffentlichkeiten?


Im Rahmen der wissenschaftlichen Konferenz zum Thema "Journalismus im Strukturwandel der Öffentlichkeiten" hält  Prof. Dr. Sebastian Köhler von der HMKW an Berliner Humboldt-Uni einen Vortrag zum Thema:

Netze - Verkehren - Öffentlichkeiten?

Wann:  Freitag, 14.12.2012

Wo: Humboldt-Kabinett des Institutes für Informatik der HU, Rudower Chaussee 25, 1.OG.

Er referiert über aufgehobenen Journalismus und geht auf die Aktualisierungen von Internet-Potentialen für eine gelingende gesellschaftliche Kommunikation ein.

Organisiert wir die Veranstaltung von der LFE "Informatik in Bildung und Gesellschaft" der Humboldt-Universität zu Berlin und ist durch den Berliner Stiftungsverbund der Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung  gefördert. 


Internationaler Vortrag in London


HMKW-Journalistikprofessor Sebastian Köhler hält erneut Vortrag auf internationaler Konferenz

Im November 2012 reistSebastian Köhler wieder als Gastredner nach Großbritannien, diesmal zur Tagung „Media and/or Democracy?“ an der University of Bedfordshire. 

Was werden Sie dort vorstellen?

Im aktuellen Artikel gehe ich, aufbauend auch auf meine Zusammenarbeit mit exzellenten Studierenden, der Frage nach, inwiefern das Mitwirken von „Frau Müller“ oder „Herrn Meier“ die Medien demokratischer gestalten kann. Macht deren zunehmendes Auftauchen in Geschichten als ganz normale Leute und zugleich als die tragenden Protagonisten von Fernseh-Nachrichtenbeiträgen den TV-Journalismus aufklärerischer? Steigt dessen Gebrauchswert? Also was bringt es, wenn z.B. die ESM-Berichterstattung durch solch' einen Rahmen auf die Ebene der „ordinary people“ übersetzt werden soll?

Warum ist so etwas für die Hochschule wichtig?

Zu dieser Tagung sind rund 50 Vorträge aus aller Welt zugelassen worden. Noch viel mehr Wissenschaftler und Studierende werden teilnehmen. Also ergeben sich ausgezeichnete Möglichkeiten zum gegenseitigen Lernen, aber auch für direkten organisatorischen Austausch.

Was haben unsere HMKW-Studierenden davon?

Vielleicht können wir mit der Uni in Bedfordshire regelmäßig zusammenarbeiten. Ähnlichen Nutzen gab es schon, als ich im Ergebnis der Londoner Konferenz von 2011 den britischen Dozenten und Journalisten Paul Rowinski als Lehrbeauftragten für die HMKW gewinnen konnte – Fortsetzungen mögen folgen.

Lieber Herr Köhler, wir danken für das Gespräch.

Rückblick

„Das war der erste Vortrag in einem von mir betreuten Panel, der ohne Ermahnungen pünktlich und komplett endete – just in time“, sagte Prof. Mick Temple von der Staffordshire-University, nachdem ich meinen Beitrag über die zunehmenden Rollen von Erzählstrukturen auch in regionalen TV-Nachrichten im großen Hörsaal A013 der Universität Bedfordshire in Luton (50 Kilometer nordwestlich von London) gehalten hatte. Dieser Vortrag (Aufruf am 18.11.2012 um 20.41 Uhr) war einer von knapp 50, die während dieser internationalen Konferenz zum Thema „Media and/or Democracy?“ Anfang November 2012 präsentiert wurden. Referierende kamen aus der ganzen Welt, beispielsweise auch aus Nigeria und Ekuador.

Am Rande der zweitägigen Konferenz nutzte ich auch die Gelegenheit, um auf Vermittlung von Dr. Paul Rowinski, einem der Senior Lecturers der „Division of Media and Communication“ und mittlerweile auch Lehrbeauftragter an der HMKW, mit den Leitern dieses Fachbereiches Sondierungs-Gespräche über Kooperationen zwischen der Universität von Bedfordshire und der HMKW zu führen.

Sowohl Prof. Dr. Alexis Weedon, Head of Division, als auch Dr. Alec Charles, Principal Lecturer in Media Sciences, sagten, sie fänden es für alle Beteiligten sehr sinnvoll, wenn beide Hochschulen zunächst für Projeke oder Lehraufträge Dozenten oder auch Gruppen von Studierenden von Fall zu Fall austauschen. Beispielsweise wird im Media Lab in Luton an einer hyperlokalen, multmedialen „news agency“ gearbeitet. Aus solchen projektbezogenen Kooperationen könnte auch eine regelmäßige und reguläre Zusammenarbeit erwachsen. Weitere Kontakte sollen folgen.


HMKW auf der 4. ECREA-Konferenz in Istanbul


Prof. Dipl. - Des. Markus Schröppel nahm an 4. ECREA- Konferenz in Istanbul teil.

Anlässlich der 4. ECREA-Konferenz vom 24.-27.10.2012 ist der Studiengangsleiter des Fachbereichs Grafikdesign und Visuelle Kommunikation Prof. Dipl. - Des. Markus Schröppel genau dieser Frage im Rahmen seines Forschungsgebiets nachgegangen.

Piktogramme werden dort eingesetzt, wo verschiedene Menschengruppen mit einem bestimmten Ziel aufeinander treffen. Sie dienen der schnellen Orientierung und sind häufig in Wegeleitsysteme eingebettet. Doch wie verständlich sind sie wirklich? Können Piktogramme international gelesen werden? Und wenn ja, wie wird ihre Aussagekraft gesteigert?

Die Forschungsarbeit befasst sich mit der Visualisierungs-Wahrnehmung, der Wahrnehmungspsychologie der Führungs- und Leitsysteme im öffentlichen Raum und stellt semantische and semiotische Funktionen der verwendeten Zeichen als auch ihre Wirksamkeit in Frage. Mehr dazu hier.


Der Kern des Forschungsvorhabens besteht in der Frage, inwiefern eine Möglichkeit besteht, eine Methode zu finden um international eindeutige Icons zu entwickeln & neu zu bewerten.


Koffer gepackt und weg ...


Berlin, 28.02.2012 - Dicht gedrängt mit etwa 200 weiteren Komparsen wartet Markus Schröppel geduldig auf seinen Einsatz beim Probebetrieb auf dem zukünftigen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg in Schönefeld an den Abfertigungsschaltern. Als freiwillige Testperson hat er sich vergangenes Jahr beworben, und heute spielt er Passagier auf Probe. Natürlich schwingt auch berufliche Neugierde mit, als Dozent für das Fach »Grafik im Raum« vorab zu sehen, wie das neue Leit- und Wegeführungssystem (Architekturbüro von Gerkan, Marg und Partner) oder die Piktogramme (Sibylle Schlaich, Heike Nehl - Moniteurs, Berlin) entwickelt wurden. Als Komparse hilft Schröppel jedoch auch mit, die Abläufe des Flughafens realistisch zu simulieren, von der Ankunft über den Check-In bis zum Flugsteig. Wenn der Flugbetrieb am neuen Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt am 3. Juni 2012 offiziell startet und reibungslos klappt, können die Komparsen ein bisschen stolz sein, heute ihren Teil dazu beigetragen zu haben.

Foto: Pressestelle Flughafen Berlin Brandenburg GmbH


WASSER STATT WEIN?


HMKW– Journalistik – Professor Dr. Sebastian Köhler ist seit Anfang 2012 ehrenamtliches Mitglied der Jury beim Bundeswettbewerb „Alkoholprävention“, den die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gemeinsam mit dem Bundes– Gesundheitsministerium sowie dem Dachverband der Privaten Krankenkassen veranstaltet.

WASSER STATT WEIN - Interview mit Professor Dr. Sebastian Köhler:

Warum wurden gerade Sie als Jury-Mitglied ausgewählt?

Nicht wegen meiner Expertise-  oder besser Nicht– Expertise- zum Thema Alkohol. Ich genieße wöchentlich ca. ein Glas Rotwein, ansonsten Wasser, Saft und Kakao. Nein, im Ernst: Die Veranstalter wollten mich nach eigener Aussage in der Jury haben, weil ich mich in Praxis und Wissenschaft viel und international anerkannt mit Medien beschäftige – in einer großen Bandbreite vom bewährten Texten über audiovisuelles Gestalten bis hin zur kompetenten Nutzung neuerer Plattformen im Netz wie Skype, YouTube, Twitter oder Facebook.

Was sollen Sie in dieser Jury leisten?

Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland haben wir die Aufgabe, auf Grundlage erprobter Qualitätskriterien aus der Prävention und anhand von Erfahrungen aus unterschiedlichen Wissenschafts- und Praxisfeldern alle qualifizierten Beiträge zu bewerten. Jeder Beitrag wird dabei mehreren Jurorinnen und Juroren zugleich vorgelegt. So sollen unterschiedliche fachliche Sichtweisen in die Bewertung einfließen.

Und warum machen Sie das - neben Ihrer eigentlichen Arbeit?

Ich finde es spannend, gemeinsam mit Fachleuten ganz verschiedener Gebiete hier Verantwortung zu übernehmen und zugleich etwas zu lernen. Womöglich auch Netzwerke zu knüpfen für unsere HMKW- Studierenden oder sogar Partner für künftige Projekte zu gewinnen. Außerdem haben wir zwei Töchter, die selbst im jugendlichen Alter der Zielgruppen sind – insofern finden sich auch daher sicher wertvolle Anregungen für das ganze Leben: für meine Hochschul-Arbeit, für meine journalistische Praxis und last but not least für familiäre Diskussionen.

Wir danken für das Gespräch!


Dr. Frank Überall: aktuelle Publikationen und Wahl in den DJV-Vorstand


Wir gratulieren Dr. Frank Überall, HMKW-Dozent der ersten Stunde in Köln, zu seiner Wahl in den Bundesvorstand des Deutschen Journalistenverbands auf dem DJV-Verbandstag in Würzburg am 08.11.2011!

Im Oktober 2011 ist das neue Buch von Herrn Überall mit dem Titel "Abgeschmiert. Wie Deutschland durch Korruption heruntergewirtschaftet wird" (Lübbe-Verlag) erschienen - und hat für enormes mediales Interesse an diesem brisanten Thema gesorgt. Hier eine Auswahl an Publikationen und Terminen im Anschluss an die Veröffentlichung:


Forschungen zu Erzählstrukturen in TV-Nachrichten



HMKW Professor Sebastian Köhler präsentiert Forschungsergebnisse auf der  internationalen Konferenz in England.

Im Juni 2011 stellte Prof. Dr. Sebastian Köhler während eines Kongresses an der Westminster University in London neueste Ergebnisse seiner Forschungen zu Erzählstrukturen in TV-Nachrichten vor.

 

 


HMKW-Journalistik-Professor Köhler als Referent eingeladen zur Londoner Konferenz "What makes good journalism?"


Unter der Leitung eines der weltweit anerkanntesten Journalismus-Forscher, Colin Sparks, findet an der Westminster University vom 7. - 8. Juni 2011 die dritte internationale Jahrestagung des dortigen Journalistik-Fachbereiches statt - und zwar unter Beteiligung von HMKW-Professor Dr. Sebastian Köhler.

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