Transdisziplinärer Austausch über Licht und dessen Einfluss

Psychologie-Professor Dr. Sebastian Schnieder nahm Mitte des Monats als Speaker und Diskutant an der Zukunftskonferenz Licht der Deutschen Lichttechnischen Gesellschaft in Hamburg teil.

Prof. Dr. Sebastian Schnieder lehrt an der HMKW im Fachbereich Psychologie. Foto: Werner Siess

Als Professor im Fachbereich Psychologie der HMKW sowie Gründer und CEO des Instituts für experimentelle Psychophysiologie wurde Prof. Dr. Sebastian Schnieder als Experte auf die große Zukunftskonferenz Licht 2019 der Deutschen Lichttechnischen Gesellschaft eingeladen. Seine Forschung umfasst unter anderem Projekte rund um die Effekte von Licht auf den Menschen sowie der computergestützten Erkennung von menschlichen Gefühlszuständen.

In seinem Vortrag „Wie weit steht der Mensch in Zukunft im Mittelpunkt der Lichtsysteme?“ gab er im Rahmen der zweitägigen Konferenz einen Einblick in Möglichkeiten der chronopsychologisch adaptierten Beleuchtungsszenarien – Lichtkonzepte also, die tageszeitliche Rhythmen und die damit gekoppelten psychischen Phasen berücksichtigen. In der Gesprächsrunde „Licht in Architektur, Städtebau und Planung“ beteiligte er sich neben anderen Experten und Expertinnen als Diskutant.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung in Hamburg, die passenderweise auch auf den „Internationalen Tag des Lichts“ am 16. Mai fiel, stand das interdisziplinär zu ergründende Potenzial von Licht und Beleuchtung für eine moderne Lebens(raum)gestaltung.