Praxisprojekt für "Companion2go" gestartet

Für die Inklusions-App "Companion2Go" erarbeiten Frankfurter HMKW-Studierende derzeit ein Vermarktungskonzept. Von ihrer Idee zur Anwendung. Dabei handelt es sich um eine App, die Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringt, um gemeinsamen Interessen nachzugehen.

Prof. Etienne Heinrich, Prof. Dr. Sabine Schiffer, Zacharias Wittmann, Marten Welschbach, Prof. Sebastian Kraus (v.l.n.r.)

So funktioniert Companion2Go:

Die App soll gemeinsame Eventbesuche ohne Barriere ermöglichen. Der Hintergrund: Menschen mit Schwerbehindertenausweis dürfen meist eine Begleitperson kostenlos oder ermäßigt auf Events und in öffentlichen Verkehrsmitteln mitnehmen. Per App können sich Interessenten finden, unkompliziert miteinander verbinden und gemeinsame Aktivitäten planen, Tickets teilen, Events besuchen oder gemeinsam reisen.

Die Berührungspunkte sollen dabei helfen (Denk-)Barrieren zu durchbrechen, Inklusion zu leben und Vorurteile abzubauen.

Um die App vorzustellen und die Studierenden kennenzulernen, ist das Gründerteam um Zacharias Wittmann und Marten Welschbach persönlich in der HMKW Frankfurt vorbeigekommen. Weil das Thema Behinderung sie selbst betrifft, haben sie einen innovativen Lösungsansatz für das Verbinden von Menschen mit und ohne Behinderungen gefunden. "Uns ist wichtig, dass das gemeinsame Interesse stets im Vordergund steht", betont Wittmann.

Die Themen Inklusion, Barrierefreiheit und barrierefreies Design kommen bei den Studierenden äußerst positiv an. Nachdem zahlreiche Fragen rund um die Funktionsweise der App gestellt wurden, machen sich die Studierendengruppen nun dran ein ganzheitliches Kommunikationskonzept zum Livegang der App zu entwickeln.

Innerhalb des interdisziplinären Semesterprojekts sind die Studierenden der Fachbereiche B.A. Grafikdesign und Visuelle Kommunikation und B.A. Journalismus und Unternehmenskommunikation beteiligt.