Journalismus-Studierende besuchen WDR-Rundfunkrat

Studierende des B.A. Journalismus und Unternehmenskommunikation haben am Dienstag eine Sitzung des WDR-Rundfunkrats in Köln besucht. Der Rundfunkrat soll die Interessen der Allgemeinheit beim WDR vertreten und die Einhaltung der Programmrichtlinien überwachen.

Journalismus-Studierende mit Claudia Reischauer vom WDR-Rundfunkrat und HMKW-Dozentin Johanna Wergen vor dem Tagungsraum des WDR-Rundfunkrats im Wallraf-Richartz-Museum

Im Rahmen des Moduls „Vertiefung Medienwissenschaft“ besuchten HMKW-Studierende des Kurses JU13d mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin des Fachbereichs Journalismus und Kommunikation, Johanna Wergen, eine Sitzung des WDR-Rundfunkrats.

Als Zuschauer konnten sie die Sitzung des 60-köpfigen Gremiums verfolgen und im Anschluss Fragen an die Leiterin der Geschäftstelle des Rundfunkrats, Claudia Reischauer, stellen. Der Rundfunkrat tagt im Wallraf-Richartz-Museum. Die Sitzung ist für die Öffentlichkeit zugänglich, jedoch nicht medienöffentlich.

Der Rundfunkrat soll im WDR die Interessen der Allgemeinheit vertreten und dabei die Vielfalt der Meinungen der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen. Deshalb setzen sich die 60 Vertreter des Rundfunkrats aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen, wie zum Beispiel Politik, Gewerkschaften, Kirchen und Sportverbänden zusammen. Der Rundfunkrat soll als Kontrollorgan darauf hinwirken, dass der WDR seinem Programmauftrag gerecht wird, und überwachen, dass Programmrichtlinien eingehalten werden. 

Auf der Sitzung wurde unter anderem über die Berichterstattung des WDR zur Europawahl, über die Strategie der ARD und des WDR auf Facebook sowie über den Umgang des Senders mit dem Video des Youtubers Rezo debattiert.