Integrierte Kommunikation aus der „Content Factory“ der Telekom

Wie geht Integrierte Kommunikation? Das erfuhren Studierende der HMKW Köln bei ihrer Exkursion zur Content Factory der Deutschen Telekom in Bonn mit Prof. Dr. Katja Niemeyer.

Unternehmenskommunikations-Studierende der HMKW Köln mit ihrer Professorin Katja Niemeyer zu Gast bei der Deutschen Telekom

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Grundlagen der Unternehmenskommunikation“ bei Prof. Dr. Katja Niemeyer besuchten Studierende des B.A. Journalismus und Unternehmenskommunikation die Deutsche Telekom in Bonn, genauer gesagt deren Kommunikationsabteilung. Los ging es mit der Teilnahme an der Morgenrunde in Anwesenheit des Telekom-Kommunikationschefs Philipp Schindera. Hier stimmen der Chef vom Dienst sowie die Kanal- und Projektverantwortlichen täglich ab, auf welche Entwicklungen spontan reagiert werden muss, welche Inhalte über welche Kanäle zu welchem Zeitpunkt gespielt werden und wo Synergien genutzt werden können. Zwar hatten die HMKW-Studierenden bereits theoretisch erarbeitet, was Integrierte Kommunikation ist, jedoch ist es natürlich spannender, zu erleben, wie solche Modelle tatsächlich in der Praxis umgesetzt werden, welche Vor- und Nachteile sie bieten und welchen Herausforderungen sich die Mitarbeiter/innen bei der Umstellung von klassischer zu integrierter digitaler Unternehmenskommunikation stellen müssen. Die Deutsche Telekom sieht sich als Vorreiter in Sachen Digitalisierung und hat als eines der ersten großen deutschen Unternehmen das Konzept der Content Factory ins Leben gerufen. Dafür wurde das Unternehmen bereits mehrfach ausgezeichnet.

Nach der Morgenrunde durften die HMKW-Studierenden selbst direkt am so genannten „Balken“ Platz nehmen, dem großen Besprechungstisch und Herzstück der Content Factory, wo alle Kommunikationsfäden zusammenlaufen. Björn Muscheid aus der Kommunikationsabteilung gab einen hochinformativen und ebenso spannenden Einblick in die Arbeitsabläufe der Unternehmenskommunikation und die Entwicklung der Content Factory als Plattform für crossmediale Planung und Produktion von Medieninhalten. Kommunikation in Echtzeit und digitaler Dialog werden hier großgeschrieben – und direkt umgesetzt:

Für die „Zugabe“ zogen die Studierenden anschließend mit Björn Muscheid in die benachbarte Cafeteria um, wo HMKW-Studentin Fiona Hoffmann von ihrem flexiblen Praktikum berichtete, das sie zurzeit in der Kommunikationsabteilung der Telekom absolviert. Darin unterstützt sie das Team an zwei Tagen in der Woche bis zum Abschluss ihres Studiums. Last but not least gab Björn Muscheid den HMKW-Studierenden einen ganz wesentlichen Ratschlag mit auf den Weg: „Fangen Sie jetzt an, Ihr Netzwerk zu bilden, und nutzen Sie es!“

Wer mehr über die Content Factory wissen möchte, findet auf YouTube u. a. einen kurzen Erklärfilm: https://www.youtube.com/watch?v=9emN8A-J2mA