HMKW-Studierende auf dem PR Report Camp 2018

Bachelor- und Master-Studierende des Berliner und des Kölner HMKW-Standorts besuchten zusammen mit ihren Dozierenden Prof. Oliveira, Prof. Niemeyer und Prof. Besson das PR Report Camp in der Hauptstadt.

Berliner und Kölner Public-Relations-Studierende mit ihren Professor/innen Dr. Katja Niemeyer (li.), Dr. Evandro Oliveira (2. v. r.) und Dr. Nanette Besson (re.)

Gemeinsam mit Prof. Dr. Evandro Oliveira von der HMKW Berlin sowie Prof. Dr. Katja Niemeyer und Prof. Dr. Nanette Besson von der HMKW Köln haben Studierende aus dem Fachbereich Journalismus und Kommunikation das PR Report Camp, das größte Nachwuchsevent der PR-Branche Deutschlands, in Berlin besucht. Die Master-Studierenden und Professorinnen aus Köln waren mit dem vom Veranstalter gesponsorten Bus angereist - so ergab sich die besondere Gelegenheit eines HMKW-Standort-übergreifenden Austauschs.

Die Studierenden beider Campusse zogen ein sehr positives Fazit aus dem gemeinsamen Besuch des PR Report Camps: Der Berliner Master-Student Smit Parekh etwa freute sich über die Möglichkeit, dank Exkursionen wie dieser sein Wissen aus dem Studium durch praxisnahen Input stetig ausbauen zu können (s. Bericht der Berliner Journalismus-Studentin Nikolina Kristinic unten). Die Kölner Master-Studierenden äußerten sich insbesondere über die Networkingmöglichkeiten mit den Kommunikationsverantwortlichen verschiedener Unternehmen positiv. Vor allem kurz vor Abschluss des Bachelor- bzw. Masterstudiums sei die Teilnahme an der Kontaktmesse von großem Nutzen, um an die Gespräche anknüpfen und konkrete Ansprechpartner adressieren zu können.

Die Berliner HMKW-Studentin Nikolina Krstinic aus dem Studiengang B.A. Journalismus und Unternehmenskommunikation hat den Besuch des PR Report Camps nicht nur fotografisch festgehalten, sondern auch einen Bericht geschrieben:

 

Am Dienstag wurden in Berlin die in der Medien- und PR-Branche begehrten „PR Report Awards“ verliehen. In diesem Rahmen fand im Berliner Kosmos, dem vormals größten Kino der DDR, die Nachwuchs-Kontaktmesse PR Report Camp statt.

Bereits zum zweiten Mal besuchte der an der HMKW Berlin unterrichtende Prof. Dr. Evandro Oliveira mit einer Gruppe begeisterter Studierender die Veranstaltung. Die jungen Medienprofis aus den Studiengängen B.A. Journalismus und Unternehmenskommunikation sowie M.A. Public Relations and Digital Marketing bzw. M.A. Public Relations und Digitales Marketing der HMKW hatten so die Möglichkeit, zahlreichen Vorträgen zu lauschen, spannende Workshops zu absolvieren, Kommunikationsprofis aus der Praxis sowie potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen. Aber auch die Chance zum Austausch mit gleichgesinnten Studierenden anderer Universitäten und Hochschulen, etwa über bisherige Erfahrungen und künftige Karriereziele, wurde gerne wahrgenommen. Mit dabei war nicht nur Prof. Dr. Evandro Oliveira, sondern auch Prof. Dr. Katja Niemeyer und Prof. Dr. Nanette Besson von der HMKW Köln, die Kölner HMKW-Studierende auf der PR Report-Veranstaltung begleiteten.

Die Studierenden stürzten sich sogleich munter, motiviert und mutig in den Diskurs mit den vortragenden Profis – laut eigenen Angaben mit dem Ergebnis, viel für die Zukunft mitgenommen zu haben. Auch Prof. Oliveira zeigte sich zuversichtlich: „Das PR Report Camp ist eine wunderbare Möglichkeit für Studierende, sich untereinander auszutauschen, zu informieren und etwas dazuzulernen. Hier können sie an Workshops teilnehmen, mit Experten aus ganz Deutschland sprechen, Vorträge hören und wichtige Kontakte für die Zukunft knüpfen.“ Die PR-Branche sei unheimlich bewegt, spannend und verändere sich täglich. Prof. Oliveira weiter: „Ich zeige meinen Studierenden gerne, wie es im echten Leben und in der Praxis zugeht, denn theoretisches Wissen muss man auch anzuwenden wissen.“

Dass die Studierenden davon profitieren, liegt auf der Hand. Lamiaa Hilali (23) ist vor kurzem aus ihrer Heimat Marokko nach Deutschland gezogen, um an der HMKW das Studium M.A. Public Relations and Digital Marketing zu absolvieren. Sie hat ihr Ziel klar vor Augen: „Ich möchte nach dem Studium einige Jahre lang in einer PR-Agentur arbeiten. Eines Tages möchte ich eine Professur innehaben“, sagt sie überzeugt. Auch Ekta Chand (27) aus Indien macht gerade ihren Master auf demselben Fachgebiet an der HMKW Berlin, ebenso wie ihr Kommilitone Smit Parekh (26), der sich begeistert zeigt: „Ich bin hier, um stetig noch mehr zu lernen, mein Studium gut zu absolvieren und weiterzukommen. Ich freue mich sehr, diese Chance zu haben.“

Das Programm der PR Report Awards war nicht weniger spannend als seine Gäste. Neben einem Karriereforum, in dem sich die Studierenden über Jobs und Möglichkeiten nach dem Studium informieren konnten, fanden informative Karrieretalks mit Marketing- und PR-Vertreter/innen aus namhaften Firmen statt. So lud die Veranstaltung etwa zum gemütlichen Austausch auf Augenhöhe mit Akteur/innen der Firmen Jung von Matt, Porsche, fischer.Appelt oder Commerzbank ein. In der Kategorie „25 Top PR-Cases“ wurden die Studierenden dazu angeregt, ihre Stimme beim Voting abzugeben und mit zu entscheiden, welches Unternehmen den Publikumspreis gewinnt. Die vorgestellten PR-Cases waren so unterschiedlich wie die Akteure selbst. So bot sich die Möglichkeit, zwischen den Präsentationen von Industrieriesen wie ThyssenKrupp oder traditionsreichen Großunternehmen wie Otto, auch Low-Budget-Ideen mit Biss von bislang eher nur branchenintern bekannten Kreativen zu hören. Und auch die Nachwuchsinitiative „30u30“ regte die Studierenden besonders an und zeigte, was mit einem abgeschlossenen Studium und einer guten Portion Motivation und Willenskraft alles auf die Beine gestellt werden kann. So war auch in diesem Jahr für wirklich alle Studierenden und Besucher/innen etwas dabei.

Die Veranstaltung Der PR Report Awards integriert die Anliegen der Studierenden, ist informativ und lädt zum Austausch ein. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr dabei gewesen zu sein, und bedanken uns bei Prof. Dr. Evandro Oliveira, der dies erst möglich gemacht hat.

 

Bericht und Fotos: Nikolina Krstinic