HMKW-Professorin und -Professor äußern sich zu Medienskandal

Verschiedene Medien haben die Frankfurter Professorin Dr. Katja Gußmann aus dem Fachbereich Journalismus und Kommunikation und den Kölner Professor Dr. Frank Überall in seiner Rolle als DJV-Bundesvorsitzenden zum aktuellen Fall Claas Relotius interviewt beziehungsweise zitiert.

Prof. Dr. Katja Gußmann und Prof. Dr. Frank Überall lehren im Fachbereich Journalismus und Kommunikation der HMKW Frankfurt beziehungsweise Köln. Fotos: Werner Siess

In einem Interview mit Thomas Baumgartner von der Frankfurter Neuen Presse (FNP), erschienen in der Wochenendausgabe am 22. Dezember 2018, äußert sich Prof. Dr. Katja Gußmann zum Fall Claas Relotius. Die im Studiengang B.A. Journalismus und Unternehmenskommunikation an der HMKW Frankfurt lehrende Professorin befürchtet einen „enormen Vertrauensverlust“, den das Erfinden von Stories und die Fälschung von Fakten nach sich ziehen könnten. Auch sei eine solche Vorgehensweise „ein Schlag für alle, die akribisch recherchieren und das Berufsethos hochhalten“. Positiv beurteilt sie, dass der Betrug schließlich in der Redaktion selbst aufgedeckt wurde und von dieser seither transparent und offensiv behandelt werde.

Der Kölner HMKW-Professor Dr. Frank Überall in seiner Rolle als Bundesvorsitzender der größten deutschen Journalistenvereinigung DJV ist von vielen verschiedenen Medien, darunter NDR, Der Standard, Deutsche Welle und BILD, zitiert worden. In seiner Stellungnahme prangert er unverantwortliches Handeln mit Blick auf das verlorengegangene Vertrauen in die Medien an und würdigt gleichzeitig das Vorgehen des SPIEGEL nach Aufdeckung des Betrugs.