Buchveröffentlichung über die „digitale Vermüllung unserer Gehirne“

Anfang Juni erscheint das erste Buch von Neurowissenschaftlerin, Gründerin und HMKW-Dozentin Dr. Maren Urner. Vor ein paar Tagen stellte sie bei Deutschlandfunk Nova ihr Online-Magazin perspective-daily.de und das Konzept des Konstruktiven Journalismus vor.

Cover des Buchs „Schluss mit dem täglichen Weltuntergang“ von Dr. Maren Urner (Droemer Knaur 2019)

Gleich nach dem Aufwachen startet der Tag für viele mit dem Blick aufs Smartphone und die ersten News. Die Möglichkeiten der Neuen Medien haben die Informationsflut noch verstärkt, die alltäglich auf uns einprasselt und im Nachrichtenbereich inhaltlich zu einem Großteil aus Negativ-Schlagzeilen besteht.

Dr. Maren Urner, die seit diesem Semester an der HMKW Köln im Studiengang B.A. Medien- und Wirtschaftspsychologie des Fachbereichs Psychologie lehrt, hat sich in ihrer Forschung der psychischen und neuronalen Informationsverarbeitung verschrieben und ist – gewissermaßen als Konsequenz – beim Konzept des Konstruktiven sowie Lösungsjournalismus gelandet. 2016 gründete sie das erste werbefreie Online-Magazin für Konstruktiven Journalismus unter perspective-daily.de, dessen Chefredaktion und Geschäftsführung sie bis März dieses Jahres innehatte. Im Interview bei Deutschlandfunk Nova stellte sie vor ein paar Tagen das Konzept hinter dem konstruktiven Ansatz vor. Auch in ihrer ersten Buchveröffentlichung „Schluss mit dem täglichen Weltuntergang. Wie wir uns gegen die digitale Vermüllung unserer Gehirne wehren“ geht es um genau dieses Thema. In dem Sachbuch, das am 3. Juni bei Droemer Knaur erscheint, beschreibt sie den negativen Einfluss aktueller Berichterstattung und die Möglichkeiten eines lösungsorientierten journalistischen Ansatzes. Das Buch ist hier online bestellbar.

Dr. Maren Urner hat Kognitions- und Neurowissenschaften in vier Ländern studiert und lehrt seit April an der HMKW Köln. Foto: Adam Daniel
Dr. Maren Urner hat Kognitions- und Neurowissenschaften in vier Ländern studiert und lehrt seit April an der HMKW Köln. Foto: Adam Daniel