Die HMKW dreht in Nordostchina

Anfang Mai reiste eine sechsköpfige HMKW-Crew mit Vertreter/innen der Standorte Berlin und Köln nach DōngGăng, um im Auftrag des dortigen Kulturamtes ein Video über die Stadt und die Region zu drehen.

Prof. Dr. Schulz und Boyun Wang mit Tai Chi Gruppe in Dagushan, Bild: HMKW

Die Provinz Liáoníng im Nordosten Chinas ist aktuell eine der interessantesten Regionen weltweit, aufgrund ihrer unmittelbaren Nachbarschaft zu Nordkorea, ihrer geopolitischen Bedeutung an der Nahtstelle zu Korea, Russland und Japan und aufgrund ihres kulturellen Reichtums und wirtschaftlichen Potenzials.

Umso mehr freuen wir uns über die Einladung aus DōngGăng. Das Kulturamt der Stadt war von den beiden gegenseitigen Besuchen im letzten Jahr und dem Auftritt der HMKW-Studierenden so beeindruckt, dass die Hochschule eingeladen wurde, vor Ort ein Video – aus unserer individuellen Perspektive – über ihre Stadt und Region zu drehen.

Dank der hervorragenden Organisation von Aimin Feng (Mandarin-Dozentin der HMKW und Leiterin der Zhōng Academy in Köln) und Jiang Ling (Leiterin der Abakus-Akademie in DōngGăng, die bereits eine Weltmeisterin im Kopfrechnen hervorgebracht hat), war die Film- und Kontaktexpedition ein voller Erfolg.

Unter filmischer Leitung der HMKW-Lehrkräfte Jost Listemann und Sarah Meister, mit dem Berliner Studierenden Boyun Wang (B.A. Medien- und Eventmanagement) als Protagonisten und Nicole Hennich, Kölner Absolventin des gleichen Studiengangs, als Assistentin, wurde innerhalb von nur acht Tagen ein Video gedreht, das die Vielfalt und die Besonderheiten dieser faszinierenden Region zeigt. Der Rektor der HMKW, Prof. Dr. Klaus-Dieter Schulz, nutzte die Gelegenheit zudem, weitere wertvolle Kontakte für den beiderseitigen Studierendenaustausch und Wissenstransfer zu knüpfen.

Wieder zurück in Berlin läuft seit dem 15. Mai die Postproduktion – wir sind gespannt auf das fertige Video, das in Kürze hier präsentiert werden kann.