Projekt mit E.ON zu Conversational Marketing

Anhand konkreter Fallbeispiele des Projektpartners E.ON setzten sich HMKW-Studierende im Sommersemester intensiv mit den Möglichkeiten des Conversational Marketings auseinander und entwickelten Lösungen für den Energiekonzern.

Screenshot einer Online-Präsentation zum Thema Conversational Marketing

Screenshot einer Online-Präsentation zum Thema Conversational Marketing

Digitale Assistenten erleichtern bereits an vielen Stellen den Alltag und nutzen dabei KI-basierte Technologien. Auch im Kundenkontakt mit beratungsintensiven Anbietern bieten diverse Austauschkanäle wie Messaging oder Chatbots viele Annehmlichkeiten – für Anbieter wie Kunden:innen.

Trotzdem polarisiert auch die Mensch-Maschine-Kommunikation und weckt Unbehagen sowohl auf Seiten der Mitarbeiter:innen als auch Nachfrager:innen.

Im Kurs Einführung ins Digitale Marketing unter Leitung von Prof. Dr. Boris Alexander Becker im M.A.-Studiengang Public Relations und Digitales Marketing bekamen die Studierenden die Gelegenheit, an konkreten Fallbeispielen beziehungsweise Tochtergesellschaften des Energiekonzerns E.ON entsprechende Lösungen zu entwickeln.

Dazu arbeiteten die Studierenden mit Hilfe von umfangreichem Input der Abteilung „Conversational Experience“ unter Leitung von Nikolai Berenbrock seitens E.ON an drei verschiedenen Fragestellungen. Es ging um ein Benchmarking von Best-Practice-Lösungen, eine Möglichkeit der Strategieentwicklung für entsprechende Lösungen sowie die Darstellung der allgemeinen Kund:innenbedürfnisse.

„Insgesamt eine sehr herausfordernde Aufgabe, die die Studierenden aber mit viel Einsatz bewältigt haben. Ich bin sehr froh über die Anfrage seitens E.ON und den guten Projektverlauf, wenngleich dies für einen Einführungskurs ein hohes Engagement aller Beteiligten erforderlich machte.“ – Prof. Dr. Boris Alexander Becker


Während der intensiven Wochen der Projektarbeit sammelten die Studierenden wertvolle Kenntnisse, die nicht nur inhaltlich-fachlicher Natur waren.

„Immer wieder verrückt, das Gefühl zu haben, man wüsste über einen Großteil im Marketing Bescheid und dann kommt wieder ein neuer Bereich um die Ecke. Alleine aus diesem Grund war das Projekt eine besondere Erfahrung. Ich nehme mal wieder mit, wie wichtig der Austausch mit den Auftraggebenden ist.“ – Florian Mummert, Studierender


In einer Abschlusspräsentation, die Corona-bedingt leider nicht in der Unternehmenszentrale in Essen stattfinden konnte, waren mehrere Vertreter:innen der E.ON Tochtergesellschaften sowie der Abteilung „Conversational Experience“ digital vertreten.

Das Echo auf die Inhalte der Studierenden war dabei getragen von der Komplexität und Aktualität des Themas ausgesprochen gut. So resümiert Nikolai Berenbrock:

„Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen und zugleich sehr angetan vom hohen Engagement, welches die Studierenden im Projektverlauf gezeigt haben. Wir haben sehr viele neue Ideen, für zukünftige Optimierung sowie Weiterentwicklung, mitnehmen können. Insbesondere, da die Studierenden hier zwei Rollen einnehmen, die des neutralen Analysten sowie die der zukünftigen Kundengeneration.“– Nikolai Berenbrock, Leiter „Conversational Experience“ bei E.ON


E.ON bedankte sich bei den Studierenden mit einem Nach-Hause-Package und bot auch Kontaktmöglichkeiten im Falle des Interesses an Werkstudententätigkeiten an und ist an weitergehenden Kooperationen sehr interessiert.