Gefragte Psychologie-Expertise zu Medienkonsum

In verschiedenen Print-, Radio- und TV-Beiträgen hat Prof. Dr. Maren Urner, Psychologie-Professorin an der HMKW, in den vergangenen Wochen erneut über die Mittel für einen gesunden Medienkonsum gesprochen.

Prof. Dr. Maren Urner lehrt in den Fachbereichen Psychologie sowie Journalismus und Kommunikation der HMKW Köln. Foto: Adam Daniel

Prof. Dr. Maren Urner lehrt in den Fachbereichen Psychologie sowie Journalismus und Kommunikation der HMKW Köln. Foto: Adam Daniel

Nicht erst seitdem ihr Buch „Schluss mit dem täglichen Weltuntergang“ im vergangenen Jahr Platz 2 der SPIEGEL-Bestsellerliste eroberte, ist Prof. Dr. Maren Urner, Professorin im Fachbereich Psychologie der HMKW Köln, gefragte Gesprächspartnerin zum Thema Medienkonsum. In ihrem Buch legt die Mitgründerin des Online-Magazins Perspective Daily dar, wie unser Gehirn mit der alltäglichen Flut an Nachrichten und Informationen umgeht – und zeigt Wege aus der „digitalen Vermüllung“ auf. Im Frühjahr 2020 erschien außerdem das Buch „Globaler Klimanotstand“, an dem sie mitgewirkt hat. Seither ist die Kognitionswissenschaftlerin, die bereits am Forum Bellevue zur Zukunft der Demokratie von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier teilgenommen hat, weiterhin gefragte Expertin.

 

Hier der Überblick über ihre jüngsten Interviews im September 2020:

 

Auswege aus der digitalen Vermüllung unserer Gehirne auf

24.09.2020, Sendung „Leute“ SWR1 Baden-Württemberg

Wie kann journalistische Berichterstattung gleichzeitig seriös und konstruktiv sein? Dies erläutert Prof. Dr. Urner in einem Radiosendungsbeitrag auf SWR1.

 

Weshalb wir weniger auf Hoffnung und mehr auf Mut setzen sollten

22.09.2020, Podcast „Digitale Zukunft“ des Ressorts Arbeitswelt der Zukunft im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW)

Im BVDW-Podcast für Digitalexperten wirft Prof. Dr. Urner ein Licht auf die Auswirkungen unseres Medienkonsums auf die Arbeitswelt, was Gruppen- und kritisches Denken sowie der Umgang mit Fehlern beeinflussen können.

 

Warum bestimmt immer nur ein Thema den öffentlichen Diskurs?

16.09.2020, jetzt.de

Auf die „Fear of missing out“ folgt das Phänomen der „Fear of better options“: Warum die Dauerverfügbarkeit eines medialen Überangebots eine Herausforderung für uns darstellt und wie wir mit ihr umzugehen lernen können – Stichwort Medienkompetenz und -hygiene –, erläutert Prof. Dr. Urner im Interview auf jetzt.de.

 

„Wir alle klicken, lesen und schauen lieber einfache Inhalte, am liebsten stakkatomäßig in Headlines, im Instagram-Style. Ähnlich wie mit unserer Vorliebe für Süßes und Fettiges bezogen auf unsere Ernährung. Das heißt aber nicht, dass das gut für unsere Gesundheit ist. Genauso verhält es sich mit Informationen. Beim Gehirn machen wir uns im Gegensatz zu unserem Körper viel weniger Gedanken darüber, was wir in uns reinschaufeln und was nicht. Da braucht es meiner Meinung nach eine radikale Veränderung.“

– Prof. Dr. Maren Urner im Interview auf jetzt.de

 

Einfluss von Nachrichten auf die Psyche

09.2020, ZDF online, zdfheute stories

Schlechte Nachrichten, was macht das mit uns? Prof. Dr. Urner erklärt in dieser zdfheute story (Mediathek), was diese mit Ur-Instikten aus der Steinzeit zu tun haben, warum Stress zu chronischen Krankheiten führen kann und wie wir dem vorbeugen können.

 

Medienkonsum: Im Sog der Katastrophen

10.09.2020, Apothekenumschau

Im Beitrag der Apothekenumschau liegt der Fokus auf dem Theme Medienhygiene: Prof. Dr. Urner gibt Tipps, wie man einen gesunden Medienkonsum gestalten und dabei trotzdem dem eigenen Bedürfnis nach Antworten nachkommen kann.

 

Nur noch schlechte Nachrichten?

04.09.2020, dw.com, Fit und gesund - Das Gesundheitsmagazin

Als Gast der Sendung Fit und gesund - das Gesundheitsmagazin der Deutschen Welle hat Prof. Dr. Urner erläutert, was schlechte Nachrichten bei uns auslösen können.