Deutschlandstipendiatin Luisa-Maria Mrcela stellt sich vor

Luisa-Maria Mrcela, im 3. Semester ihres Masterstudiums in "Public Relations and Digital Marketing" am Campus Frankfurt, staunte nicht schlecht, als die Hochschulleitung sie über den Gewinn des Deutschlandstipendiums informierte. Hier erzählt sie uns etwas über ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Werkstudententätigkeit. Den Bachelor in "Journalismus und Unternehmenskommunikation" hat Luisa übrigens an der HMKW in Köln erfolgreich absolviert.

Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Deutschlandstipendium! Wie haben Sie davon erfahren und was hat Sie dazu bewogen, sich zu bewerben?

Ich habe das Stipendium auf der Website entdeckt und wurde zusätzlich durch eine Rundmail darüber informiert. Mir war es ein Wunsch, die Finanzierung meines Master weitestgehend selbständig zu übernehmen. Natürlich auch durch meinen Nebenjob, den ich ausübe, aber das war mein Ansporn, mich zu bewerben.

Als der Anruf der Hochschulleitung kam, dachte ich zunächst, es würde sich um einen Werbeanruf handeln, da ich die Nummer nicht kannte und mit dem Anruf nicht gerechnet hatte. „Wir haben eine gute Nachricht für Sie”, sagte Herr Prof. Dr. Freytag. Es hat noch kurz gedauert, bis ich tatsächlich verstanden habe, dass ich für das Deutschlandstipendium ausgewählt worden bin. Als ich es dann schließlich begriffen hatte, habe ich mich umso mehr gefreut.

Was studieren Sie und wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Ich studiere Public Relations and Digital Marketing im 3. Semester am Campus in Frankfurt. Eigentlich wohne ich aber in Pirmasens und arbeite dort als Werkstudentin bei der Firma “framas”, die Kunststoffkomponenten im Schuhbereich herstellt. Bei framas bin ich in der Abteilung Media + Communication tätig. Ich bin unter anderem für das Intranet zuständig, schreibe dafür Texte und kümmere mich auch um die Öffentlichkeitsarbeit und verfasse zum Beispiel (Presse-)Artikel.

In meiner Freizeit engagiere ich mich ehrenamtlich bei den Rotariern und bin seit diesem Jahr Präsidentin der Jugendorganisation Rotaract in Pirmasens. Wir organisieren beispielsweise Aktionen für Kinder, wie auch unsere diesjährige Weihnachtsaktion, bei der wir benachteiligten Kindern ihre Weihnachtswünsche erfüllen.

Wissen Sie schon, worüber Sie Ihre Master-Arbeit schreiben?

Ich würde die Master-Arbeit gerne im Unternehmen schreiben, in dem ich gerade als Werkstudentin tätig bin. Gerne über etwas, das dem Unternehmen hilft und einen Mehrwert schafft. Noch habe ich etwas Zeit, aber ich könnte mir gut vorstellen, über das Thema Nachhaltigkeit oder interne Kommunikation zu schreiben.

Wie geht es nach dem Master-Abschluss weiter?

Ich kann mir gut vorstellen, beim jetzigen Unternehmen zu bleiben, aber natürlich ist noch alles offen. Ich freue sehr darauf, mich nach meinem Abschluss so richtig ins Arbeitsleben zu starten. Aktuell arbeite ich natürlich nur neben meinem Studium, dadurch habe ich oft keine Zeit, größere Projekte zu übernehmen, an denen ich gerne arbeiten würde. Aus diesem Grund freue ich mich umso mehr, wenn es endlich losgeht.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft!