Animierte Firmenlogos

Tobias Peil beschäftigt sich in seiner Bachelorarbeit mit der Animation von Firmenlogos und untersucht die Wirkung dieser in Hinblick auf das Unternehmensbild mithilfe von Testpersonen. Im Praxisteil entwickelt er selbst animierte Logos für zwei Unternehmen.

Student/in:Tobias Peil
Fachbereich:Design, Campus Berlin
Betreuer/in:Prof. Dr. Jan-Henning Raff, Dipl. Des. Joachim Kerkhoff
Abschluss:Bachelor of Arts
Jahr:

Wintersemester 2017/18

Der Student stützt sich dabei auf Darwin, der die unterbewussten Äußerungen von Emotion durch unseren Körper in Form von Gestik und Mimik untersucht hat, und überträgt dies auf die Wahrnehmung von Bewegung bei Objekten und Prozessen.

Dabei verfolgt er einen interdisziplinären Ansatz, indem er Theorien der Werbepsychologie heranzieht, die sich mit der Kommunikation von Markenidentität befassen. So wird in Marktforschungsstudien häufig mit der Zuschreibung von Charaktereigenschaften gearbeitet, um zu erfassen, wie eine Corporate Identity auf die Verbraucher/innen wirkt.

Studien haben belegt, dass sich durch Bewegung Emotionen universell, unabhängig vom kulturellen Kontext, kommunizieren lassen. Hierin liegt der große Vorteil von Animationen im Gegensatz zu statischen Grafiken, Bildern oder Icons.

Tobias Peil testet diese Wirkung im Praxisteil seiner Arbeit anhand von animierten Logos, um deren Wirksamkeit als Marketing-Tools zu überprüfen. Dazu verwendet er bestehende animierte Logos unterschiedlicher DAX-Unternehmen* aus den Bereichen Finanzen, Automobil und Konsumgüter. Dabei stellt er fest, dass die mit dem animierten Logo assoziierten Zuschreibungen, wie z. B. Innovation, Sicherheit oder Präzision, sich sehr stark auf das Unternehmensbild auswirken.

Im Praxisteil entwickelt der Student selbst animierte Logos für zwei sehr unterschiedliche Unternehmen aus der Modebranche. Im Fokus stehen dabei die jeweiligen Markenidentitäten und die mit ihnen einhergehenden Eigenschaften, die vom statischen Logo in ein Bewegtbild transportiert werden.

*Aus rechtlichen Gründen verzichten wir hier auf die Nennung von Markennamen.