Prominente Bestattung der Kreativität

Kommunikationsdesign-Studierende der HMKW haben bei Dozent Prof. h.c. Rendel im Rahmen eines Semesterprojekts die Kreativität als inspirative Kraft in den Fokus genommen. Eine der Projektgruppen spürte der Kreativität in unserem Bildungssystem nach – und beerdigte sie daraufhin medienwirksam mit Bestatter Christoph Kuckelkorn. Das noch umfassendere Projekt wird am 22. und 23. Juli auf der Kölner Design-Werkschau präsentiert.

Making-of des Kurzfilms „Das Ende der Kreativität“. Master-Studierende der HMKW filmen Bestatter Christoph Kuckelkorn.

Making-of des Kurzfilms „Das Ende der Kreativität“. Master-Studierende der HMKW filmen Bestatter Christoph Kuckelkorn.

Thema des diessemestrigen Moduls „Human Centered Design“ im Master-Studiengang Kommunikationsdesign und Kreative Strategien bei Dozent Prof. h.c. Martin Rendel war die Frage „Wie kommt das Neue in die Welt?“ und damit die Betrachtung der menschlichen Kreativität als unser Antrieb und Motor für Innovationen. Die Master-Studierenden aus dem Fachbereich Design widmeten sich dem Phänomen, wie Kreativität entsteht und was mit ihr passiert – zum Beispiel ganz konkret während unserer Schullaufbahn. Die mit dieser Frage betraute Projektgruppe führte im Laufe des Semesters einen Test mit rund 200 Schüler:innen sowie eine Umfrage mit Lehrer:innen durch, um der Antwort auf die Spur zu kommen. Das in den Worten des Dozenten „schockierende“ Forschungsergebnis dieser qualitativen nicht-repräsentativen Studie brachte den Kurs zu der Idee, die Kreativität symbolisch auf dem Südfriedhof zu beerdigen und dies filmisch zu inszenieren. Dafür konnten sie mit das älteste Bestattungsunternehmen in Köln, Christoph Kuckelkorn, gewinnen. Herr Kuckelkorn tritt auch in dem Film der Studierenden auf.

Der Kölner Stadt-Anzeiger (Link zum KStA+-Artikel) hat bereits über die Zusammenarbeit berichtet:

 

Der Film mit dem Titel „Das Ende der Kreativität“ kann schon jetzt auf YouTube abgerufen werden (s. u.). Auf der Werkschau des Fachbereichs Design am 22. und 23. Juli werden außerdem die Informationsgrafiken gezeigt, in denen die Studierenden die Studienergebnisse dargestellt haben.

Das Projekt umfasst aber noch weitere spannende Themenschwerpunkte: Kreativität und Künstliche Intelligenz sowie Methoden der Kreativitätsentfaltung und -förderung. All diese Themen werden in der Präsentation des Moduls „Human Centered Design“ auf der Werkschau zu sehen sein. Öffnungszeiten: Freitag, 22. Juli 2022, 15 bis 19 Uhr; Samstag, 23. Juli 2022, 12 bis 17 Uhr, mit Führung der Design-Professor:innen ab 13 Uhr.

 

Kurzfilm „Das Ende der Kreativität“: