Grundlagenstudie zu Werbeunterbrechungen

In einer Untersuchung legten die HMKW-Professor:innen Dr. Eva-Maria Eick und Dr. Sven Dierks aus dem Fachbereich Psychologie mit Hilfe des Emotionserkennungstools TAWNY Effekte einer Werbeunterbrechung auf Zuschauer:innen offen.

Prof. Dr. Sven Dierks, Prof. Dr. Eva-Maria Eick. Fotos: Werner Siess

Prof. Dr. Sven Dierks, Prof. Dr. Eva-Maria Eick. Fotos: Werner Siess

Studien über die Wahrnehmung von Bewegtbild-Werbung gibt es zahlreiche. Doch welche Wirkung entfaltet die Werbung mit Blick auf ihr Umfeld, also den eigentlichen Film beziehungsweise nachfolgende Spots? Dazu wurden bereits verschiedene Hypothesen aufgestellt. Die Medienpsychologie-Professor:innen Dr. Eva-Maria Eick (HMKW Köln) und Dr. Sven Dierks (HMKW Frankfurt) haben nun mit Hilfe des Emotion-Analytics-Tools TAWNY eine Untersuchung durchgeführt. Darin bekamen die in zwei Vergleichsgruppen verteilten Proband:innen einen Actionfilm-Trailer zu sehen, wobei einer Gruppe außerdem ein witziger Clip als Werbeunterbrechung gezeigt wurde. Die Studienleiter:innen konnten Effekte dieser Unterbrechung auf verschiedene Emotionen nachweisen – und das anhand weniger physiologischer Indikatoren über die innovative Messmethode mit dem Tool. Neben vertiefenden und ergänzenden Forschungsansätzen empfehlen die beiden HMKW-Professor:innen, insbesondere bei Social-Media-Videomarketingkampagnen wie etwa über die Plattform YouTube die Möglichkeiten umfeldadäquater Werbung zu berücksichtigen.

Prof. Dr. Eva-Maria Eick ist Standortleiterin der HMKW Köln und darüber hinaus Fachbereichsleiterin Psychologie. Prof. Dr. Sven Dierks lehrt ebenfalls in den Studiengängen B.Sc. Medien- und Wirtschaftspsychologie sowie M.Sc. Wirtschaftspsychologie/Business Psychology.

 

Die Studie kann hier heruntergeladen werden: www.tawny.ai/blog/adbreaks