Digitale Anthropologie in Zeiten von Corona: Neue Ausgabe des VMA-Journals veröffentlicht

Mit der globalen Pandemie und den damit verbundenen Maßnahmen wie Grenzschließungen, Lockdowns und Social Distancing sind die Anthropologie sowie viele Aspekte des Lebens ins Digitale gerückt. Forschende und Studierende des Studiengangs M.A. Visual and Media Anthropology haben sich in einem neuen Online-Journal den unterschiedlichsten Themen der digitalen Transformation auch der Anthropologie gewidmet und die digitalisierte Welt aus anthropologischer Perspektive in den Fokus genommen.

Für die neue Ausgabe des VMA-Journals haben sie acht Filme und einen Textartikel erstellt, die verschiedene Forschungsfelder und einzigartige Perspektiven aus der ganzen virtuellen Welt repräsentieren.

So enthält das Journal zum Beispiel ein filmisches Porträt eines jungen Mannes, der mit dem Tod seines Vaters und dem Umstand, aufgrund von Grenzschließungen nicht mehr nach Hause zurückkehren zu können, zu kämpfen hat. Eine weitere Studierende untersuchte den Boom von Online-Dating-Apps, der durch die Pandemie weiter vorangetrieben wurde. In einem anderen filmischen Beitrag steht die Wohnungskrise in Berlin im Fokus der ethnographischen Analyse. Der Film verdeutlicht die Spannung zwischen strukturellen Problemen der Gentrifizierung und steigenden Mietpreisen, mit Mietern, Untermietern und solchen, die auf der Suche nach einer neuen Bleibe sind.

Hier geht es zur neuen Ausgabe des VMA-Journals.