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Auf in die Zukunft: Marketing auf dem EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg

Ihre große Begeisterung für das Marketing hat sich für Sarah Mehlhorn schon in ihrem Studium der Wirtschaftspsychologie herauskristallisiert. Sie hat sowohl den Bachelor als auch den Master an der HMKW Berlin absolviert. Heute ist sie auf dem EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg tätig und hat in ihrem Berufsalltag mit zukunftsträchtigen Themen wie Energie, Nachhaltigkeit und Mobilität zu tun.

Wirtschaftspsychologin Sarah Mehlhorn auf dem EUREF-Campus (im Hintergrund der Gasometer Schöneberg)

Wirtschaftspsychologin Sarah Mehlhorn auf dem EUREF-Campus (im Hintergrund der Gasometer Schöneberg)

Was fällt Ihnen zuerst ein, wenn Sie an die HMKW denken?

An die HMKW denke ich nur positiv zurück. Vor allem der familiäre Umgang mit den Studenten und kleinen Kursgruppen gefiel mir sehr gut. Während des Masters bestand der Kurs sogar nur aus 4 Leuten. Wir saßen immer im 5. Stock und waren sehr abgeschieden. Aber das hatte auch seinen Charme.

Sie haben den Studiengang Medien- und Wirtschaftspsychologie studiert. Als was arbeiten Sie nun? Zu welchem Zeitpunkt während des Studiums sind Sie auf diesen Berufswunsch gekommen? Hat das Praktikum eine Rolle bei der Berufswahl gespielt?

Ich habe sowohl den B.A. Medien- und Wirtschaftspsychologie als auch den M.A. Wirtschaftspsychologie an der HMKW studiert. Während des Studiums hat sich schon klar der Schwerpunkt für Marketing bei mir herauskristallisiert. Durch mein BA-Praktikum im Social Media Marketing wurde das bestärkt. Im Master habe ich dann verschiedene Werkstudententätigkeiten gehabt, die sich auch alle im weiteren Themenfeld des Marketings und der Öffentlichkeitsarbeit befanden. Aktuell arbeite ich bei der EUREF AG im Marketing, was ein sehr abwechslungsreicher Job ist. Hier dreht sich alles rund um die Themen Energie, Nachhaltigkeit und Mobilität der Zukunft.

Warum haben Sie sich damals für den Studiengang Medien- und Wirtschaftspsychologie entschieden? Und warum haben Sie sich für ein Studium an der HMKW entschieden?

Als ich 2012, frisch nach dem Abi, mich über verschiedene Studiengänge informiert habe, ist Psychologie immer im Hinterkopf geblieben. Mir war aber klar, dass ich nicht in die therapeutische Richtung gehen will, also habe ich weitergesucht. Ich habe damals Herrn Freytag auf einer Messe kennengelernt. Er hat mir dann die Schwerpunkte des Wirtschaftspsychologie-Studiums erklärt und hat mein Interesse daran noch mehr verstärkt. Es gab einige Hochschulen, die Wirtschaftspsychologie angeboten haben, aber die HMKW hat durch praktisch-angewandte Projekte und die Atmosphäre einfach überzeugt.

Welche Inhalte aus dem Studium finden sich in Ihrer Arbeit wieder bzw. helfen Ihnen dabei?

Es sind viele Bereiche aus dem Studium, die man an den verschiedensten Stellen anwenden kann. Meist mache ich das ganz unbewusst und merke erst bei längerem Nachdenken, woher das Wissen eigentlich kommt. Durch die Forschungseinrichtungen und Projekte auf dem EUREF-Campus kann ich sogar noch andere Inhalte des Studiums anwenden, die vorher nie richtig wichtig schienen.

 

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Ich möchte vorerst einige Zeit auf dem Campus bleiben. Durch die abwechslungsreichen Tätigkeiten innerhalb der Community von Startups und Global Playern wird es nie langweilig. Ich möchte mich hier weiterentwickeln und schauen, was dann noch auf mich zu kommt.

Was schätzen Sie an Ihrer Arbeit besonders und was stellt eine Herausforderung dar?

Man lernt viele Leute aus den unterschiedlichsten Bereichen kennen und kann sehr interessante Kontakte knüpfen. Wir arbeiten daran, tolle neue Projekte (autonomes Fahren, Flugtaxis etc.) zu realisieren, indem wir Startups mit Global Playern vernetzen und unterstützen. Das kann natürlich auch einige Risiken mit sich bringen, aber nur so können wir in Richtung Zukunft gehen. Nicht umsonst sind wir einer der elf Berliner Zukunftsorte.

Wie ist die Bewerbungsphase verlaufen?

Ich war schon während des Studiums auf dem Campus, aber allerdings bei der Firma InnoZ. Dort habe ich als Werkstudent die Öffentlichkeitsarbeit betreut und gleichzeitig am Projekt „Autonomes Fahren“ gearbeitet. Nach dem MA-Abschluss wurde zufälliger Weise eine Marketing-Stelle beim Betreiber (der EUREF AG) ausgeschrieben, die ich dann recht schnell bekommen habe. Darüber bin ich sehr froh. Im Prinzip habe ich meinen Arbeitsplatz dann nur 20 Meter weiter verlegt.

Welchen Rat würden Sie neuen Studierenden geben?

Wenn man ein Ziel hat, dann sollte man alles tun, um das auch zu verfolgen. Klar kann es Kurse oder auch Dozenten geben, die nicht interessant erscheinen oder man nicht mag, aber irgendwann wird auch dieses Wissen notwendig sein. Daher sollte man alles daransetzen, das Studium voller Elan zu absolvieren.

Welche Eigenschaften sollten Studierende aus Ihrem Studiengang haben?

Studierende der Wirtschaftspsychologie sollten Interesse an allem Neuen haben. Es ist wichtig die Welt und die Menschen so zu verstehen wie sie sind, damit man anschließend daran aufbauen kann, das zu verändern. Ob in der Forschung, dem Marketing oder der Werbung spielt dabei keine Rolle. Alle Bereiche der Wirtschaftspsychologie laufen irgendwo wieder zusammen.

Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin alles Gute für die Zukunft!