Produktentwicklung mit Design Thinking

Im Rahmen des Grundlagenmoduls über Wirtschaftspsychologie erprobten Studierende der HMKW Frankfurt das Arbeiten nach dem aktuellen Design-Thinking-Ansatz.

„Hands-on“-Produktentwicklung mit Design-Thinking-Ansatz.

„Hands-on“-Produktentwicklung mit Design-Thinking-Ansatz.

Moderne Marketinginstrumente und Marktforschungsmethoden sind ein elementarer Bestandteil der Lehre im Studiengang B.A. Medien- und Wirtschaftpsychologie an der HMKW Frankfurt. Diese betreffen auch die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Im Rahmen eines Grundlagenmoduls entwickelten Studierende unter Anleitung von Prof. Dr. Sven Dierks ein neues Produkt anhand einer der derzeitigen Top-Methoden, dem Design Thinking. Ein wesentliches Element dieses Ansatzes ist es, die Produkt-bezogenen Nutzerbedürfnisse vor und während des Entwicklungsprozesses wiederholt zu erfragen und einzubinden.

In ihrem Test setzten sich die Studierenden mit einem Alltagsgegenstand auseinander, der, ähnlich wie das Smartphone, fast überall und immer mit dabei ist: das Portemonnaie. Die Studierenden befragten sich gegenseitig über gewünschte Eigenschaften und Funktionalitäten. An die Interviewrunde schloss sich eine Kreativitätsrunde an, in der das maßgeschneiderte Produkt entworfen wurde. Daraufhin folgte eine weitere Fragerunde, deren Erkenntnisse wiederum für Verbesserungen genutzt wurden.

Die Entwürfe waren vielfältig: Integrierte Beleghalter, Diebstahlsicherungen und differenzierte Kartenablagen zeigten deutlich, dass sich für die gegenwärtige Portemonnaie-Industrie noch Gestaltungslücken ergeben. Wirtschaftspsychologie-Professor Sven Dierks dazu: „Design-Thinking ist eines der am heißest gehandelten Themen in der Produktgestaltung und bildet für die Marktforschung einen echten Fortschritt. Umso wichtiger ist es, unsere Studierenden schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt mit dem Prinzip dieser innovativen Methode vertraut zu machen.“