Nähe zur Praxis gibt Motivation

Anika Klinger (21) studiert seit dem Wintersemester 2015 im B.A. Medien- und Eventmanagement an der HMKW Berlin. Im Interview erzählt sie, wie das Studium sie auf eine Karriere in der Eventbranche vorbereitet und wie viel Spaß es macht, für Festivals zu arbeiten. 

Hallo Anika! Warum hast du dich eigentlich für die HMKW entschieden?

Ich wollte gerne in Berlin bleiben, da ich vor dem Studium gerade erst für eine gewisse Zeit im Ausland war und mich von Heimat und Familie nicht schon wieder trennen wollte. Die HMKW bot genau den Studiengang an, den ich im Sinn hatte.

Die familiäre Atmosphäre, die aufgeschlossenen Studierenden, die angenehm sympathischen Dozentinnen und Dozenten sowie die kleinen Kursverbände haben mich dann letztendlich überzeugt.

 

Warum gerade Medien- und Eventmanagement?

Eines wusste ich genau: ich will niemals einen Job hinter dem Schreibtisch machen müssen, der mich langweilt und einschränkt. Ich bin privat viel unterwegs, im Sommer arbeite ich mittlerweile bei diversen Großveranstaltungen, die auch international bekannt sind, beispielsweise auf dem Melt! Festival, dem Splash! und dem Lollapalooza. Ich liebe die Dynamik, die dort herrscht, und all die gut gelaunten Menschen, weil ich natürlich selbst weiß, wie ein Festival einen beflügeln kann.

Und genau deswegen möchte ich in die Eventbranche. Ich will Spaß an meinem Job haben und dabei Spaß kreieren. Ich möchte es gerne von Anfang an richtig machen und nicht als Quereinsteiger auf halber Strecke verdursten, weil ich nicht wusste, was für ein organisatorischer Rattenschwanz hinter solch einem Event steht.

Man muss auch mal ins kalte Wasser springen und sich trauen, um das zu erreichen, was man will.

 

Der Studiengang B.A. Medien- und Eventmanagement an der HMKW bringt einen deshalb auf den richtigen Weg, weil man hier nicht bemuttert wird, sondern selbst tätig werden muss. Man muss auch mal ins kalte Wasser springen und sich trauen, um das zu erreichen, was man will.

 

Wie ist das Studentenleben in Berlin?

Na super klasse, natürlich! Ich bin gebürtige Berlinerin und deshalb ist es für mich wahrscheinlich schwer, eine andere Stadt dieser vorzuziehen. Hier stimmt einfach alles. Die Clublandschaft, die urigen Bars, die gemütlichen Cafés, das Essen, die rotzfreche und unhöfliche Mentalität unserer Mitmenschen, das viele Grün, der viele Dreck. Alles passt, vor allem im Sommer.

Ich lebe mittlerweile mit meinem Freund zusammen, habe dafür meine WG aufgegeben. Egal wie und in welcher Konstellation, das Studentenleben in Berlin ist großartig. Arm bist du aber trotzdem immer. Zum Glück gibt es unfassbar guten und günstigen Kaffee in der HMKW-Cafeteria!

 

Erzähle uns doch ein bisschen von deinen Erfahrungen an der HMKW. 

Die Nähe zur Praxis gibt einem die Motivation, dass einen das, was man hier lernt, auch weiterbringt. Wenn hier eines zählt, dann ist es Selbstständigkeit. Kooperationen mit internationalen Medienunternehmen, wie beispielsweise Sony, schaffen einen reellen Kontext zum Wirtschaftsmarkt. Das selbstständige Arbeiten an Projekten und Veranstaltungen, die einen die Zeit eines ganzen Semesters kosten, fordern und machen Spaß. Vor allem stärken Projekte wie diese die Gruppendynamik. Man lernt die Stärken und Schwächen des anderen kennen und sie zu nutzen. Ich finde das immer großartig, denn so entstehen die besten Ideen.

Die Nähe zur Praxis gibt einem die Motivation, dass einen das, was man hier lernt, auch weiterbringt. 

 

Welchen Tipp kannst du für einen guten Start an der HMKW geben?

Halte dich fit und hör auf zu rauchen! Du musst jeden Morgen dieselben ätzenden Stufen steigen, unser Fahrstuhl ist unfassbar langsam und es passen leider nur acht Leute hinein.

 

Was sind deine Zukunftspläne und wie kann dir dein Studium dabei helfen?

Ich habe noch keine konkrete Vorstellung, aber ich denke, die bekomme ich durch mein Praktikum. Ich bin jetzt bald im vierten Semester, in sechs Monaten geht das Praktikumssemester los und hier möchte ich Erfahrungen sammeln und die Medien- und Eventbranche kennenlernen. Möglicherweise steige ich dort ein, wo ich schon eine Menge Einblicke gewinnen konnte: Festivals.

Ich habe die Idee, nach meinem Bachelor einen Master absolvieren zu wollen, möglicherweise im Ausland. Ich denke, ich werde meine Erfahrungen und mein Wissen, welches ich aus meinem Studium an der HMKW mitnehme, vor allem auch im Ausland nutzen können.

 

Planst du auch ein Auslandssemester?

Ich denke, während meines Studiums an der HMKW werde ich kein Auslandssemester machen – aber auch aus dem geizigen Grund, dass ich Geld sparen möchte. Dennoch denke ich, dass diese Möglichkeit eine wunderbare Gelegenheit ist und jeder, der die Ambition dazu hat, diese Chance nutzen sollte.

 

Wir danken für das Gespräch und wünschen dir viel Erfolg weiterhin!