Orientierungssystem für Design 18/12

Damit der Besuch von Kultur-Einrichtungen positiv wahrgenommen wird, müssen sich die Teilnehmenden auch an fremden Eventlocations gut orientieren können – es bedarf eines durchdachten Orientierungssystems. Studierende haben ein solches System für ein reales Event entwickelt.

Besucherorientierung in Kultureinrichtungen und bei -events ist nicht zuletzt für das Besuchererlebnis und die Außenwirkung, sondern in der Folge auch für den Bestand der (ausrichtenden) Einrichtung von großer Wichtigkeit. Für die Veranstaltung Design 18/12, die im Rahmen der Interior Design Week Cologne Passagen stattfindet, haben Studierende des Fachbereichs Design unter Leitung von Prof. Dr. Markus Schröppel ein solches Orientierungssystem sowie korrespondierende Kommunikationsmittel entwickelt. Das Besondere: Die Veranstaltung fand nicht nur an einer Location, sondern gleich in mehreren Vierteln statt, die von den Stadtbahnlinien 12 und 18 durchzogen werden. Dazu gehört auch Zollstock, das Viertel im Kölner Süden, in dem der Campus der HMKW Köln liegt.

Um ein Konzept zu entwickeln, analysierten die Studierenden zunächst die Bedürfnisse und Aspekte von Zielgruppe und Örtlichkeiten durch teilnehmende Beobachtung. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Teilhabeoptionen von Veranstaltungsbesucher/innen mit Behinderung gelegt. Nach der umfangreichen Analyse unter Berücksichtigung der Beobachtungs- und Befragungsergebnisse und des Veranstaltungscharakters wurde das Orientierungs- und Informationssystem entwickelt. Im letzten Schritt wurde das System selbst umgesetzt, indem die Informationsmittel produziert und angebracht wurden. Das Orientierungs- und Informationssystem fand schließlich während der Veranstaltungswoche vom 16. bis 22. Januar beziehungsweise schon zuvor in der Vorab-Kommunikation Anwendung.

Das erfolgreiche Projekt wurde in Kooperation mit Dipl.-Textiling. Claudia Warda von Büro warda design durchgeführt, die die Veranstaltung Design 18/12 kuratiert.