Vier Jahre „Risomanie“ an der HMKW: ein Rückblick

Seit Anfang 2014 haben Grafikdesign-Studierende der HMKW Köln die Möglichkeit, mit einem Risographen zu arbeiten. Wir werfen einen Blick zurück auf die vielen Projekte.

Einsatz einer Druckschablone an der Riso Rotationssiebdruckmaschine.

Einsatz einer Druckschablone an der Riso Rotationssiebdruckmaschine.

In den Modulen „Prepress/Press“ sowie „Layout“ bei Prof. Dr. Markus Schröppel wird Grafikdesign noch analog umgesetzt: Zusätzlich zur digitalen Vorgehensweise gestalten die Studierenden des B.A. Grafikdesign und Visuelle Kommunikation händisch Layouts und drucken diese unter Einsatz verschiedener Schablonen – eine Masterfolie pro Farbe und Motiv, die auf die Farbtrommel gespannt wird – an der hochschuleigenen Rotationssiebdruckmaschine Riso MZ 770 selbst aus (Eintrag im RISO Wiki Atlas). Außer den halbjährlich erscheinenden studentischen Magazinen wurden auch schon Geschäftsberichte, Plakate, Bachelorarbeiten, Willkommens-Give-aways für Erstsemester, Illustrationen und Merchandising-Objekte für den Design-Späti oder Teile der mit dem Hamburger LeadAward ausgezeichneten Medienstudie GIFilter auf diese Weise produziert - eine Projektauswahl gibt es unterhalb des Artikels. Neben dem günstigen Kostenfaktor ist vor allem die positive Ökobilanz des Druckverfahrens hervorzuheben: Diese ergibt sich durch die Verwendung von recyclingfähigen aus Kokosfasern bestehenden Druckformen/Druckvorlagen und biologisch unbedenklichen Farben auf Sojaölbasis.

Nicht nur die Kölner HMKW-Studierenden, sondern auch Studierende und Lehrende der anderen beiden HMKW-Standorte Berlin und Frankfurt a. M. haben den Risographen bereits nutzen können. Prof. Dr. Markus Schröppel erklärt, warum es auch in Zeiten der digitalen Transformation wichtig ist, mit der analogen Technik des Rotationssiebdrucks vertraut zu sein: „Das Handling dieses sehr klassischen Druckprozesses schafft bei den Studierenden ein grundlegendes Verständnis von der Umsetzung von Printprodukten. Dies fängt schon bei der Konzeption der Vorlagen an, bei der sie eine stark reduzierte Farbwahl durch Mittel der Illustration, Typographie sowie anderer Gestaltungswerkzeuge kombinieren lernen. Trotz oder gerade wegen dieser begrenzten Gestaltungsmittel ist das ästhetische Ergebnis ein ganz besonderes.“

Mehr über die mit dem Risographen verwirklichten Projekte:

Magazin „Fetter Braten“ (Wintersemester 2014/15): http://www.hmkw.de/hochschule/fachbereiche/design/news/design-news/artikel/koeln-grafikdesignerinnen-produzieren-magazin/

Magazin „Hirnfrost“ (Sommersemester 2015): http://www.hmkw.de/hochschule/fachbereiche/design/news/design-news/artikel/koeln-sommeredition-des-hochschulmagazins/

Kommunikationsmittel für die Berliner Semesterausstellung „Prozesse“ und die Publiktion „GIFilter“ (Sommersemester 2016): http://www.hmkw.de/news/artikel/koeln-besuch-aus-berlin/ und http://www.hmkw.de/news/artikel/medienstudie-gifilter-bei-leadawards-ausgezeichnet/ und http://www.hmkw.de/news/artikel/berlin-semesterausstellung-und-party/

Geschäftsbericht für transfer e.V. (Sommersemester 2016): http://www.hmkw.de/hochschule/fachbereiche/design/news/design-news/artikel/premiere-des-geschaeftsberichts-fuer-transfer-ev/

Magazin „IQONEN“ (Wintersemester 2016/17): http://www.hmkw.de/hochschule/fachbereiche/design/projekte/detailseite-design-projekte/artikel/magazin-iqonen/

Magazine „Dope Dich“ und „Nocturnal“ (Sommersemester 2017): http://www.hmkw.de/hochschule/fachbereiche/design/projekte/detailseite-design-projekte/artikel/magazine-dope-dich-und-nocjournal/

Bachelorarbeit „Schamong Kaffee“ (Sommersemester 2017): http://www.hmkw.de/hochschule/fachbereich/design/bachelor-arbeiten/artikel/schamong-kaffee/

Magazin „vollzeitlos“ (Wintersemester 2017/18): http://www.hmkw.de/hochschule/fachbereiche/design/projekte/detailseite-design-projekte/artikel/magazin-vollzeitlos/