Prof. Dr. Drs. h.c. Hartmann Liebetruth
Der Gründungsrektor der HMKW, Professor Liebetruth, hat in seiner Karriere eine Vielzahl von Stationen auf fast allen Kontinenten dieser Erde durchlaufen und als akademischer Weltreisender zahlreiche Titel und Ehrungen ansammeln können.
Die „Basislager“ dieser Forschungs- und Lehrreisen bilden die Universität Wuppertal – und jetzt die Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Berlin:
· Nach seinem Studium der Betriebswirtschaft in München, Saarbrücken, Berlin (FU) und an der Oregon State University in den USA promovierte er 1970 zum Dr. rer. oec.,
· um anschließend in leitender Funktion in einem Papier verarbeitenden Unternehmen in Nürnberg und einer Großdruckerei und Verlag in Essen tätig zu sein und
· 1981 eine Professur für Medienökonomie an der Universität Wuppertal zu übernehmen, die er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2006 inne hatte,
· um sich gleich wieder in die Hochschularbeit zu stürzen und als Gründungsrektor der HMKW in Berlin tätig zu werden!
Ein Schwerpunkt seiner Hochschultätigkeit bestand in der Leitung des „Internationaler Kreis der Lehrinstitute für die polygrafische Industrie“ (IK), in dem über 100 Lehrinstitute für Druck- und Medientechnologie aus 40 Ländern zusammengeschlossen sind und dem er von 1994 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand als Präsident vorstand.
Nicht zuletzt durch diese Funktion war und ist seine medienökonomische Expertise weltweit gefragt, im akademischen genauso wie im industriellen Bereich. Eine vollständige Aufzählung der Stationen seiner Konsultationen, Gastvorträge, Konferenzleitungen, Beiträge zu Summer Universities usw. läse sich wie ein Lonely Planet der globalen Medienökonomie. Daher hier nur ein Auszug seiner Aktivitäten als akademischer Weltbürger:
· Präsentationen im Auftrag der Printpromotion und der Print Media Academy der Heidelberger Druckmaschinen AG in: Dubai, Nairobi, Johannesburg, Kapstadt, Kairo und Sao Paulo
· Intensive Courses, gesponsored durch den DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst), in: Budapest und Wuhan (China)
· Planung und Durchführung mehrmonatiger Seminare über Print Business Management in Wuppertal mit Teilnehmern aus Ländern der Dritten Welt
· Kongressleitungen als Präsident des IK, in: Tilburg, Eindhoven, Moskau, Buenos Aires, Stockholm, St. Petersburg, Stuttgart, Taschkent (Usbekistan), Lviv (Lemberg, Ukraine), Hefei (China), Manipal (Indien) und in den Jahren, in denen in Düsseldorf die „Drupa“ stattfand, in Düsseldorf und Wuppertal
Als besonders herausragende Anerkennung ist schließlich anzuführen, dass
· ihm sowohl die Moscow State University of Printing Art als auch die National Technical University of the Ukraine in Kiew die Würde eines Ehrendoktors verliehen haben,
· er am Tashkent Institute for Textile and Light Industry und an der University of the Arts London – London College of Communication als Honorarprofessor berufen wurde,
· er zum Ehrenpräsidenten des IK gewählt wurde, dem er weiterhin mit seinem Rat und seiner Erfahrung zur Verfügung steht.
Dr. Cornelia Alban
Wie es sich für eine gestandene Journalistin gehört, die nicht nur etwas sagen will, sondern auch zu sagen hat, besitzt Frau Alban eine bewegte Vita, die von akademischer, journalistischer und unternehmenskommunikativer Arbeit geprägt ist:
· Nach ihrem Diplom-Studium der Politischen Wissenschaften an der Freien Universität Berlin begann sie ihre akademische Laufbahn als Wissenschaftliche Mitarbeiterin der FU Berlin, des Internationalen Instituts für Management und Verwaltung im Wissenschaftszentrum Berlin und der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Bielefeld. 1984 promovierte sie zur Dr. rer. pol. (rerum politicarum).
· Seither arbeitet sie als freiberufliche Dozentin für Journalismus und Publizistik, u. a. an der FU Berlin, an der Universität Osnabrück, an der Ludwig Maximilians-Universität München, beim Berliner Institut für Dialogmarketing und beim Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg.
· Ihre Arbeit im Bereich der Unternehmenskommunikation führte sie in den 90-er Jahren zu verschiedenen Unternehmen in Deutschland (Düsseldorf, Bad Schwartau), Holland (Venlo) und Bolivien (Cochabamba), wo sie vielfältige Aufgaben und Leitungsfunktionen übernahm, von der Unternehmensberatung bis zum Fundraising.
· Seit 1999 konzentriert sie sich neben ihren akademischen Lehraufträgen auf die freiberufliche Arbeit als Journalistin mit den Schwerpunkten Gesamtredaktion und Lektorat, u. a. beim Cornelsen Verlag, bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, beim Parlament (der Zeitschrift des Deutschen Bundestags) und beim Berliner Tagesspiegel.
Als HMKW-Kollegin der ersten Stunde hat Frau Dr. Alban mit Engagement und Fachkompetenz entscheidende Weichen unseres Hochschulstarts gestellt. Hier als Beleg ein besonders schöner Auszug ihrer ersten Evaluation durch die Studierenden: "Mit ihr habe ich das Gefühl, dass alles machbar ist. Dass alles nicht so schwer ist, wie wir es denken."
Dr. Sebastian Köhler
Schon während seiner Schulzeit entdeckte Herr Köhler seine Lust zu schreiben und zu publizieren, sich auszudrücken, zu unterhalten und zu informieren – und zwar nicht nur im klassischen Printmedium, sondern in den alten und neuen, den literalen und auditiven/visuellen, den analogen und digitalen Medien. Seine Bildung und seine Studien wie auch seine journalistische und akademische Arbeit kennzeichnet daher eine konsequente Hinwendung zu multi- und crossmedialen Ausdrucksformen:
· Volontariat und Studium: Ende der 80er-Jahre, nach seinem Abitur, volontierte Herr Köhler bei der Tageszeitung Thüringer Allgemeine in Erfurt, Sömmerda und Böblingen und erlernte dort das journalistische Handwerk von der Pike auf. Nach seinem Volontariat studierte er Philosophie (Schwerpunkt: Logik) und Kommunikationswissenschaft/Publizistik an der Humboldt-Universität und Freien Universität Berlin, mit einem Magister-Abschluss. Ende der 90er absolvierte er zudem berufsbegleitend den Studiengang Audiovisueller Journalismus/Digitale Medien der FH Kiel.
· Promotion: Als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes promovierte er im Jahr 2000 an der Universität Potsdam zum Dr. phil., mit einer Dissertation über die "Potentiale Neuer Medien für gesellschaftliche Kommunikation".
· Print-Journalismus: In seinem Volontariat und auch während seines Studiums arbeitete Herr Köhler hauptsächlich im Print-Bereich. So verfügt er über mehrjährige Erfahrungen als freier Journalist in der Arbeit für verschiedene Tages-/Wochenzeitungen, u. a. für die Thüringer Allgemeine, die Berliner Zeitung und den Freitag.
· Online- und AV-Journalismus: Bereits seit den 90er-Jahren sammelte er jedoch auch Erfahrungen im Bereich des Online-Journalismus, und zunehmend spezialisierte er sich auf das Verfassen audiovisueller Beiträge: u. a. zunächst für den Hörfunk des NDR, dann als TV-Journalist und ‑Producer für Reuters Television Germany sowie für ORB/RBB und n-tv. Insbesondere für Reuters ist Herr Köhler nach wie vor aktiv, als TV-Producer und als Online-Journalist.
· Wissenschaft: Parallel zu seiner journalistischen Praxis nahm Herr Köhler von 1998 bis 2010 Lehraufträge an verschiedenen Universitäten (Berlin, Potsdam, Greifswald) und für verschiedene Stiftungen wahr. Von 2002 bis 2008 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter der Lehrredaktion Fernsehen an der Universität Leipzig. Auch international hat er sich einen Namen durch zahlreiche Publikationen auf dem Forschungsgebiet der "Narrativität in TV-Nachrichten" machen können. 2005 hielt er Vorträge am MIT in den USA und auf der 1. Europäischen Konferenz für Kommunikationswissenschaften in Amsterdam. 2007 reiste er als Fulbright-Stipendiat in die USA zu Forschungen und Vorträgen zum Thema „Reporting diversity“. Im Mai 2009 erschien in der Reihe „Angewandte Medienforschung“ (Prof. Dr. Hans-Bernd Brosius, Uni München) des Nomos-Verlages Baden-Baden sein Buch „Die Nachrichtenerzähler. Zu Theorie und Praxis nachhaltiger Narrativität im TV-Journalismus“. Im Sommer 2010 erscheint sein Beitrag „Narrativismus oder nachhaltige Narrativität?“ im Sammelband „Können Marginalisierte (wieder)sprechen?“ (Herausgeber Martin Dege et al.) im Psychosozial-Verlag Wiesbaden.
· Verbandsarbeit: Schließlich nimmt Herr Köhler als Gutachter der Fachgruppe Visuelle Kommunikation der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft und als Mitglied der Deutschen Journalisten-Union aktiv teil an der Gestaltung der journalistischen und allgemein publizistischen Arbeitswelt in Deutschland.
Die Vielfalt der Kompetenzen, Qualifikationen und Referenzen entspringt der Wissbegierde und der Lust am Weitergeben von Wissen zugleich: Wer Herrn Köhler im Einsatz erlebt, sei es als Dozent oder Journalist, sieht sofort, dass er keinen Job macht, sondern mit Haut und Haaren zur jeweiligen Sache geht. Die Ausdauer und Kraft dazu kommt offensichtlich nicht zuletzt aus seinem intensiven Training als Familienvater (zwei Kinder) und Ausdauersportler (Aquathlon als Kombination von Langstreckenschwimmen und -laufen sowie Basketball). Womit wir wieder beim Rennen wären …
Markus Erbach
Crossmediale Vielseitigkeit rund um das Thema der Identität
Dem HMKW-Profil entsprechend, zeichnet sich auch Herr Erbach durch crossmediale Vielseitigkeit und interkulturelle Kompetenz rund um sein Kernthema Identität und Kommunikation von Unternehmen und Institutionen aus: Als diplomierter Kommunikationswirt und ebenfalls diplomierter Designer ist er gleichermaßen in der Welt der theoretischen Strategie wie auch der verbalen und visuellen Umsetzung der Kommunikation zuhause. Nach Abgabe seiner Dissertation ist in Bälde seine Promotion in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (Dr. rer. pol.) zu erwarten. Markus Erbach verfügt über zahlreiche interdisziplinäre und internationale fachliche Erfahrungen und Referenzen im Bereich Corporate und Brand Identity:
· Nach dem Abitur führte ihn sein Weg in den 80-er Jahren über einen Ausflug nach Paris (École du Louvre) ins Grafik Design-Studium nach Mannheim (Fachhochschule für Gestaltung). Noch im Studium sammelte er Erfahrung in der WOB-Werbeagentur (Calgonit Product Range Layout) und betrieb gegen Studienende in Christchurch (Neuseeland) neun Monate lang ein Corporate-Design-Büro. Nach dem Gewinn einer Ausschreibung im Rahmen eines Wettbewerbs entwickelte er als Bewertungsgrundlage seiner Diplomarbeit die Marke, das Corporate Design und den Messeauftritt für das Betriebliche Bildungswesen des Mannheimer Werks der Daimler-Benz AG. (Omnibusbau und LKW-Motoren).
· In den 90-er Jahren studierte er Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste in Berlin, einen konsequent interdisziplinär ausgerichteten Studiengang. Seiner Diplomarbeit Identität im Hypermedium brachte ihm den Titel Dipl.-Komm.-Wirt UdK ein.
· Als selbstständiger Berater und Gestalter für die Entwicklung von Unternehmensidentität hat Herr Erbach für mehr als 100 Unternehmen in In- und Ausland Identity-Konzepte entwickelt, darunter waren Automobil- und Computerhersteller, Tourismusunternehmen und Fluggesellschaften und mittelständische Wirtschaftsunternehmen unterschiedlicher Branchen. Er entwickelte ebenso das Identitätskonzept für einen internationalen Studiengang (Public Health im Auftrag der Charité), ein Masterstudium (MBA Markenmanagement) und Identitätskonzepte für Bildungsinstitute und Akademien.
· Parallel zu seiner Arbeit in der Wirtschaft blickt Herr Erbach auf eine langjährige Praxis als freier Dozent, u. a. für die UdK Berlin, die Fachhochschule für Wirtschaft Berlin, die Hochschule Mittweida. In seiner berufsbegleitenden gerade abgegebenen Dissertation Identity Matching an der Universität Potsdam hat Herr Erbach ein neues integratives Konzept der geplanten Identitätspassung entwickelt. Es basiert auf der systematischen Rückkopplung von Unternehmenszielen mit den Bedürfnissen der Adressaten auf der Grundlage von Erkenntnissen der sozialpsychologischen Identitätsforschung.
Zu Herrn Erbachs Stärken gehören seine Motivationskraft und seine Leidenschaft zu Analyse und Erkenntnis im heterogenen Bereich der Kommunikation in Wirtschaft und Gesellschaft – dafür sind ihm Design und Kunst die tragenden Vehikel der strategischen Kommunikationskonzepte, die er in gleicher Weise seinen Studenten nahe bringt: in der Theorievermittlung, wie in den studentischen Wirtschaftsprojekten der HMKW.
Markus Schröppel
· … Designer (Diplom-Kommunikations-designer, Universität Wuppertal, FH Augsburg)
Editorial Design (Ebner Verlag, Hueber Verlag, Ravensburger Verlag, Hypo-Vereinsbank, Kunst- und Kulturförderung, Triaton GmbH - ThyssenKrupp Serv AG) und Publikationsdesign (Hypo-Vereinsbank, Jugend musiziert, Bund für Umwelt und Naturschutz)
Corporate Design (Altana, E-Plus, BKK Novitas, BKK Mobil Oil, KarstadtQuelle Finanz Service GmbH - KQFS) und Unternehmenskommunikation (DIN Institut für Normung, Verein für Normungsarbeit, Triaton)
Werbung (Comedian Harmonists - Perathon Film und Fernseh GmbH, Mr. Proper - Procter & Gamble) und Imagekampagnen (Popkomm, Payback, Metrorapid)
Eventkonzeption (Audi, BMW) sowie Exhibition Design (Volkswagen, BMW - Bayerische Motorenwerke AG, Learntec - Bildungsmesse Karlsruhe) und Environmental Design / Leit- und Wegesysteme (Flughafen Düsseldorf GmbH )
· … Typograph, dessen Schriften u. a. im Smart forfour, roadster und fortwo fahren, für französische Rockfestivals werben, das niederländische Jobportal Monsterboard und dänische Krimicover zieren und in der Zauberer-Welt der Harry Potter Filme verwendet werden
· … Creativ-Director u. a. bei Grey Worldwide, BBDO und Ogilvy & Mather
· … Design-Forscher bei der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF), im postgradualen Programm der CORE - Doctoral School of Communication Studies, Universität Tampere (Finnland) und als Mitglied des Type Directors Club und der Typografischen Gesellschaft
· … Dozent mit langjähriger Praxiserfahrung in Rovaniemi (Finnland, nahe dem Polarkreis, Hauptstadt der Lappen/Samen, offizieller Sitz der Kammer des Weihnachtsmanns), Köln (Rheinland, Hauptstadt der Elferräte), München (Brezeln und Weißwurst) und Ulm (Leberkäseweck und Nabada)
Neben seinen fachlichen Auszeichnungen ist Herr Schröppel für akademische Leitungsaufgaben auch hervorragend qualifiziert durch seine vielfältigen extracurricularen Aktivitäten und Kenntnisse als Familienvater und Spezialist für Panoramakamera-Fotografie, samische Joiks (68°N), argentinischen Tango.
Kein Bewerbungsschluss am 15.07. für das WS 10/11
Für das Studium "Journalismus und Unternehmenskommunikation" können Sie sich im Rahmen des Nach-rückverfahrens jederzeit bis zum Studienbeginn am 11. Oktober bewerben. Für das Studium "Grafikdesign" (dual oder Vollzeit) läuft das Nachrückverfahren noch bis zum 10. September.
Für alle Studienbewerber gilt: Wer im WS 10/11 keinen Studienplatz bekommen hat, kann an der HMKW in allen Studiengängen auch im SS 2011 starten.
1. Ausgabe der HMKWelt erschienen
Studierende der Fachrichtung "Journa-lismus und Unternehmenskommuni-kation" arbeiten vom Start weg sehr praxisorientiert. Sie publizieren dafür auch auf ihrer Plattform "HMKWelt" in verschiedensten Darstellungsformen zu vielfältigsten, journalistisch-relevanten Themen. "HMKWelt erscheint mehrmals pro Semester in Eigenregie der studen-tischen Autoren und Redakteure, betreut im Kurs "Journalistische Praxis". Sehen Sie selbst!
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