„Ein junger Mann betrat im Traum einen Laden, hinter der Theke stand ein älterer Herr, hastig fragte er ihn:" Was verkaufen Sie, mein Herr?" Der Weise antwortete freundlich: "Alles, was Sie wollen." Der junge Mann begann aufzuzählen:" Dann hätte ich gern die Welteinheit und den Weltfrieden, die Abschaffung von Vorurteilen, Beseitigung von Armut, mehr Einheit und Liebe zwischen den Menschen, gleiche Rechte für Mann und Frau, ..." Da fiel ihm der weise Mann ins Wort:" Entschuldigen Sie, junger Mann, Sie haben mich falsch verstanden, wir verkaufen keine Früchte, wir verkaufen nur den Samen." (Prof. h.c. Dr. med. N.Peseschkian)
leben. studieren. weiterkommmen - aus dem Leitbild der HMKW

- HMKW vor Ort: Exkursion zum CNN-Hauptstadtbüro in Berlin
Watch-Blog von Dr. Sebastian Köhler - Donnerstag, 29. Juli 2010
1.) Die TV-Sendungen über die tragischen Entwicklungen während der Love Parade stießen bei den Publika auf großes Interesse – nicht nur bei ARD/ZDF oder bei RTL, sondern auch bei Sendern wie n-tv, der am Sonntag einen Tagesmarktanteil von 2 Prozent meldete – etwa doppelt so viel wie sonst.
Die ausführliche Darstellung des Geschehens scheint dabei in Deutschland hoch umstritten: Laut „tagesschau.de“ (http://www.tagesschau.de/inland/loveparadeberichte100.html vom 28.7., 15.30 Uhr) sind seit dem Wochenende beim Deutschen Presserat 140 Beschwerden eingegangen – eine relativ hohe Zahl für die Kürze der Zeit. Vielleicht auch entstanden durch die Nutzung von „Social Media“: Im Kurzmeldungsdienst Twitter war „Bild“ schnell im Fokus von Kritik. Zahlreiche der auf Twitter verkehrenden „Mikroblogger“ riefen zum Boykott auf und veröffentlichten den Link zum Beschwerdeformular des Presserates (vgl. BLZ 27.7., S.30). Lesen Sie hier weiter...
Die etwas andere Insel im Meer der Information: HMKW-Studierende zu Besuch im Berliner Büro des Nachrichtensenders Al Jazeera
"Wir sind mittlerweile auf dem Weg zum Netzwerk, zur Agentur". Sandra Schiller hat an diesem heißen Julimittag von ihrem Büro im 17. Stockwerk des Handelszentrums in der Friedrichstraße einen wunderschönen Ausblick in Richtung Fernsehturm. Die 27-jährige studierte Kommunikationswissenschaften und arbeitet seit 2006 als Producerin für Al Jazeera in Berlin. Der Name "Al Jazeera" aus dem Arabischen bedeutet "Insel" oder "Halbinsel", und genau so versteht sich das Sender-Netzwerk laut Frau Schiller: Mehr und anderes bringen sowohl als die westlichen Informationsgiganten BBC oder CNN (die für Sandra Schiller ganz klar Vorbilder waren und sind), aber auch mehr und anderes als die oft sehr staatlich oder religiös geprägten Sender der arabischen bzw. islamischen Welt.
Fünf Mitarbeiter hat das Büro um den Leiter Aktam Suliman, der nicht nur bundesweit als Korrespondent bekannt ist, sondern in vielen deutschen Medien auch gern als Experte aus der arabischen Welt befragt wird.
Sandra Schiller erklärt, dass sich die Sendergruppe seit ihrem Start 1996 (damals und heute vor allem finanziert vom Emir von Katar in Doha) dynamisch entwickelt und immer mehr ausdifferenziert habe - seit 2006 gibt es das internationale Programm in englischer Sprache, aber auch Spartenbereiche für Sport oder auch Kinder. Da bietet es sich Frau Schiller zufolge an, selbst in der Tendenz zur Agentur zu werden - also crossmedial alle Gattungen wie Video, Audio, Foto, Text oder Grafik zu produzieren und weltweit zu verkaufen.
Was für die HMKW-Studierenden im Verlaufe dieser informativen und unterhaltsamen anderthalb Stunden, in lichten Räumen und bei entspannter Gastfreundschaft, auch deutlich wird: Ein Praktikum bei Al Jazeera von in der Regel einem Monat Dauer kann ein Türöffner sein. Sandra Schiller ist auf diesem Weg hier oben, hoch über der Berliner Mitte, zumindest zwischengelandet - "Mir macht das großen Spaß, für Al Jazeera heute dies und morgen schon wieder etwas ganz anderes zu machen, heute zum Beispiel ein neues Kapitel zum Kraken Paul und morgen etwas zu einem Vereinsverbot durch den deutschen Innenminister."
Und last but not least - warb der Sender früher damit, das etwas andere CNN zu sein, könnte man heute sagen, der Name Al Jazeera steht nach 14 Jahren auf Sendung bereits weitgehend für sich selbst - mit Kritiken wegen "Anti-Amerikanismus" oder "Anti-Islamismus" könne man, unterstreicht Frau Schiller, insofern leben, als sich diese Vorwürfe die Waage hielten und "die Insel" somit in der Balance bliebe - im globalen Strom der Informationen und Meinungen.
Sebastian Köhler, 16.7.2010
Dr. Sebastian Köhler: Die Nachrichtenerzähler. Zu Theorie und Praxis nachhaltiger Narrativität im TV-Journalismus.
Berlin, Juli 2010
Auf der wissenschaftlich-publizistischen Plattform "Rezensionen:Kommunikation: Medien" hat der Mainzer Journalistikprofessor Karl Nikolaus Renner jüngst seine Rezension zu Dr. Köhlers Buch "Die Nachrichten-erzähler" veröffentlicht, siehe http://www.rkm-journal.de/archives/817
Renner ist mit seinem Standardwerk von 2007 "Fernsehjournalismus" einer der wichtigsten Wissenschaftler in Deutschland auf diesem Gebiet. Die Rezension freut Dr. Köhler sehr, und sie lautet im Kern "ein wichtiges Buch geschrieben".
Bericht des Prorektors Dr. K.-D. Schulz zum Einjährigen der Journalisten und Unternehmenskommunikatoren an der HMKW
Berlin, Juli 2010
Im Oktober 2009 fiel der Startschuss: Die erste Studiengruppe der frisch gegründeten HMKW ging mit insgesamt 14 Studentinnen/Studenten des Bachelor-Studiengangs Journalismus und Unternehmenskommunikation ins akademische Rennen. Und gerannt wird, dafür sorgen insbesondere in den fachspezifischen Kernfächern Dr. Cornelia Alban und Dr. Sebastian Köhler (Journalismus) sowie Markus Erbach (Unternehmenskommunikation).
Denn der Wettbewerb ist hart, die Konkurrenz ist groß. Das sprichwörtliche "Irgendwas mit Medien", schreiben, filmen, bloggen, senden, das wollen viele. Doch dies zur Profession zu machen, schaffen nur die wirklich Guten. Und diesem Professionalisierungsziel sind unsere beiden ersten Studiengruppen (die zweite, ebenfalls 14 Studierende, ist im April 2010 gestartet) unter Leitung der HMKW-Dozentinnen und ‑Dozenten Frau Alban, Herr Erbach, Herr Köhler, Herr MacGregor, Frau Müller, Herr Ostler, Herr Schulz, Frau Storm-Jansen, Herr Wallbrecher und Frau Wranek schon ein gutes Stück nähergekommen.
Um dieses ambitionierte Ziel tatsächlich zu erreichen, müssen Theorie und Praxis, akademische Kopfarbeit und berufsbezogenes Handwerk geschickt miteinander verbunden werden. Neben theoretischen Einführungen, Vorträgen und Erläuterungen nehmen daher handfeste praktische Schreib- und Kommunikationsübungen einen breiten Raum im Studium der HMKW ein.
Vertieft wird der Praxisbezug durch Vorortbesuche bei einschlägigen Medienunternehmen. So ist die Liste der Exkursionsziele schon unserer ersten beiden Semester entsprechend umfangreich und hochwertig – besucht wurden u. a. hier in Berlin und Umgebung
· Printmedien: Berliner Zeitung, Tagesspiegel, Freitag, Märkische Allgemeine Zeitung
· TV-Sender: RTL/n-tv, N24, Al Jazeera / CNN
· Nachrichtenagenturen: Reuters
· Presse-relevante Institutionen: Deutscher Presserat
· Vorträge/Diskussionen: Renate Künast (Die Grünen), Martin Schmidt-Bleek (Chief Producer Reuters Television Germany)
Eine Schlüsselrolle für den Erwerb der anvisierten professionellen Kompetenzen spielt zudem die selbstorganisierte, selbstgesteuerte Projektarbeit. Aus diesem Grund wurden bereits zwei große Projekte gleich in den ersten beiden Semestern realisiert:
· die Entwicklung einer Kommunikationskampagne für ein Gütesiegel für nachhaltigen Fischhandel und
· die Konzeption und Publikation einer studentischen journalistischen Plattform: HMKWelt.
Ein Start von Null auf Hundert in Rekordzeit. Jetzt wird in die Gerade eingebogen, es kommt auf den langen Atem an, immer im aeroben Bereich bleiben, dann kommt die Ziellinie in Sicht … und dahinter die neuen Ziellinien …
Kein Bewerbungsschluss am 15.07. für das WS 10/11
Für das Studium "Journalismus und Unternehmenskommunikation" können Sie sich im Rahmen des Nach-rückverfahrens jederzeit bis zum Studienbeginn am 11. Oktober bewerben. Für das Studium "Grafikdesign" (dual oder Vollzeit) läuft das Nachrückverfahren noch bis zum 10. September.
Für alle Studienbewerber gilt: Wer im WS 10/11 keinen Studienplatz bekommen hat, kann an der HMKW in allen Studiengängen auch im SS 2011 starten.
1. Ausgabe der HMKWelt erschienen
Studierende der Fachrichtung "Journa-lismus und Unternehmenskommuni-kation" arbeiten vom Start weg sehr praxisorientiert. Sie publizieren dafür auch auf ihrer Plattform "HMKWelt" in verschiedensten Darstellungsformen zu vielfältigsten, journalistisch-relevanten Themen. "HMKWelt erscheint mehrmals pro Semester in Eigenregie der studen-tischen Autoren und Redakteure, betreut im Kurs "Journalistische Praxis". Sehen Sie selbst!
Studieninformationen
Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin per Telefon 030-275 94 597 oder Mail unter info@hmkw.de
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